Sondermann nach Platz fünf stolz

Rotenburger Aerobic-Talente sorgen bei WM für größten Erfolg der Abteilung

Livia Günter, Celine Neumann, Celina Otto, Anastasia Bondarenko, Lilly-Lu Warnken und Nele Ludwig (v.l.) zeigten bei der Weltmeisterschaft in der Kategorie Team der Altersklasse 15 bis 17 starke Leistungen. Der Lohn war Rang fünf. - Foto: Rainer Fleck
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Livia Günter, Celine Neumann, Celina Otto, Anastasia Bondarenko, Lilly-Lu Warnken und Nele Ludwig (v.l.) zeigten bei der Weltmeisterschaft in der Kategorie Team der Altersklasse 15 bis 17 starke Leistungen. Der Lohn war Rang fünf.

Rotenburg - Diese Reise hat sich für die Aerobic-Sportlerinnen des TuS Rotenburg definitiv gelohnt! Livia Günter, Anastasia Bondarenko, Celina Otto, Nele Ludwig und Lilly-Lu Warnken haben gemeinsam mit Celine Neumann (LOG Riesa) als Team für die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Guimares (Portugal) den fünften Rang in der Kategorie Dance der Altersklasse 15 bis 17 Jahre belegt.

In den kommenden Tagen kehren die Sportlerinnen zwar ohne Medaille, aber mit dem bisher größten Erfolg der Geschichte in der Aerobic-Abteilung des TuS Rotenburg zurück an die Wümme. „Wir hatten uns das Ziel gesetzt, in der Qualifikation in das Finale der besten Acht einzuziehen. Das haben wir dann sogar mit dem sechsten Platz geschafft“, war Rotenburgs Trainerin Maike Sondermann, die ihre Mädchen natürlich begleitete, bereits im Halbfinale sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung ihrer Schützlinge.

Doch die Talente ruhten sich nicht aus und legten im Finale sogar noch eine Schippe drauf. Mit einer Wertung von 16,600 Punkten belegte das Rotenburger Quartett mit der Unterstützung aus Riesa den fünften Platz. Souveräner Sieger war Russland (17,650 Punkte) vor Rumänien (17,400) und Ungarn (17,000). Auf Rang vier landete Spanien (16,850).

Brandt ist enttäuscht

Während es für Günter, Bondarenko, Otto, Ludwig, Warnken und Neumann sehr gut lief, musste die jüngste Rotenburger Starterin ein wenig getröstet werden. Nell-Kristin Brandt war in der Altersklasse 12 bis 14 Jahre Teil der deutschen Mannschaft in der Kategorie Team. Die Vertretung konnte nicht an die guten Leistungen der vorherigen Wettkämpfe anknüpfen. So musste sich die Delegation mit einem zwölften Rang zufriedengeben. Doch für Brandt kam die große Enttäuschung erst noch. Von dem Start im Trio musste sie wegen gesundheitlicher Probleme zurücktreten. Schon bei der Abreise war sie angeschlagen. „Für Nell war es natürlich besonders bitter. Nach monatelangen Vorbereitungen und der großen Vorfreude war es sehr schade, dass sie nicht starten konnte“, war auch Trainerin Maike Sondermann sichtlich traurig über den Ausgang des Wettkampfes.

Dennoch zog die Trainerin kurz vor der Abreise aus Portugal ein positives Fazit von der Großveranstaltung. „Dass sich unsere sechs Sportlerinnen überhaupt für die WM qualifiziert haben, ist schon ein riesiger Erfolg gewesen. Und dass sich das Team so gut behauptet hat, macht mich sehr stolz.“ 

 nk

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