Hurricanes empfangen Halle

Mit Solo soll die Wende her

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Die Avides Hurricanes um Janae Young (l.) und Andrea Baden (r.) wollen auch mal wieder nach einem Spiel etwas zu lachen haben. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge wird im Heimspiel gegen den SV Halle Lions dringend ein Erfolg benötigt. 

Scheeßel - Erst seit Dienstag ist Mahir Solo der neue Coach der Avides Hurricanes und gerade einmal am fünften Tag seiner Amtszeit steht für seine Bundesliga-Basketballerinnen eine ganz wichtige Partie an. Das Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr in der Großen Halle Scheeßel) dürfte für das Tabellenschlusslicht eine der letzten Chancen sein. Trotz der Drucksituation freut sich der Nachfolger von Tomas Holesovsky an der Seitenlinie schon auf die Begegnung. „Ich bin positiv nervös und warte schon darauf, dass es losgeht“, erzählt Solo.

Die Trainingswoche lässt ihn optimistisch auf das Match gegen den Vorletzten aus Halle blicken. „Wir haben in dieser kurzen Zeit alles gemacht, was wir mussten. Alle waren mit 100 Prozent dabei“, sagt der Coach, dem der gesamte Kader zur Verfügung steht.

Nur die Kanadierin Laura Dally ist nicht mehr dabei, denn sie ist am Donnerstag in ihre Heimat geflogen und hat sich von den Hurricanes verabschiedet. Die Suche nach einer Nachfolgerin für sie läuft derzeit noch schleppend: „Es ist sehr spät, um zu suchen. Die guten Spielerinnen sind schon alle unter Vertrag. Bis zum 31. Januar ist aber noch Zeit“, so Solo.

Auch ohne ihre zweitbeste Werferin müssen die Hurricanes die 75:90-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen, um den direkten Vergleich zu gewinnen. „Zu allererst geht es darum zu gewinnen. Die Statistiken sind für mich nicht so wichtig. Wenn wir aber mit mehr als 15 Punkten gewinnen, wäre ich auch glücklich“, meint Solo.

Neben ihm geht auch Utz Bührmann, Vorstand Finanzen, trotz der neuerlichen 58:63-Heimpleite gegen die BG Donau-Ries mit einem guten Gefühl in die Partie: „Ich hoffe natürlich auf einen positiven psychologischen Effekt nach dem Trainerwechsel – aber auch auf die wichtige Unterstützung der Fans und eine volle Halle.“ Dafür gibt es erneut einen Euro Ermäßigung für jedes lärmende Instrument sowie einen Familienrabatt. Außerdem ist ein Kamerateam von Radio Bremen vor Ort. „Wir müssen es einfach schaffen. Für die Stadt, die Fans und natürlich auch für uns selbst“, ist Solo richtig motiviert.

Neben dem Heimvorteil will er auch spielerische Schwächen beim Gegner, die der Bosnier beim Videoscouting entdeckt hat, ausnutzen. „Wir wissen ziemlich sicher, wo wir angreifen können“, verrät er. Vor allem muss sein Team auf die amerikanische Aufbauspielerin Janee April Thompson aufpassen, die mit 218 erzielten Punkten fünftbeste Schützin der Liga ist. „Wir müssen uns aber auf alle fokussieren. Denn es kann immer passieren, dass die wichtigen Spielerinnen schwächeln und dafür andere stark spielen“, sagt Mahir Solo. 

vw

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