Hurricanes klären die Trainerfragen: Holesovsky bleibt

Solo macht als Damen-Coach weiter

Mahir Solo coacht auch in der nächsten Saison die Damen der Hurricanes – dann in der zweiten Liga. - Fotos: Freese

Scheeßel - Von Matthias Freese. Die Entscheidung zog sich ein paar Wochen hin – doch letztlich bleibt alles beim Alten: Der Bosnier Mahir Solo betreut die Basketballerinnen der Avides Hurricanes auch nach dem Abstieg aus der Bundesliga weiter als Headcoach. Und mit Tomas Holesovsky, dem zweiten hauptamtlichen Trainer der BG ’89, wurde der Vertrag um ein Jahr verlängert. Der Tscheche soll den weiblichen Nachwuchs über die Qualifikation in die künftige U18-Bundesliga (WNBL) führen.

Dass Solo bleibt, war von vornherein aufgrund seines laufenden Drei-Jahres-Vertrages klar. Nur in welche Funktion – das wiederum hing davon ab, ob Holesovsky das Angebot auf Verlängerung seines Kontraktes annehmen und sich, wie vom Verein angedacht, mit dem Job im weiblichen Nachwuchsbereich arrangieren würde, nachdem er bis zum Januar ja noch für die Damen verantwortlich gewesen war. Er tat es, nachdem er andere Möglichkeiten geprüft hatte. „Wir hatten Tomas das Angebot gemacht, weil er eine gute Jugendarbeit macht und die Mädchen sowie die Eltern auch sehr angetan von ihm sind“, erklärte Utz Bührmann, Vorstandsmitglied Finanzen.

Die Hurricanes hätten, wie er bestätigte, aber durchaus Alternativen in der Hinterhand gehabt. „Wir hatten einige interessante Initiativbewerbungen, obwohl wir ja gar nicht gesucht hatten.“ Zwei Kandidaten hatten sich sogar persönlich vorgestellt – Juliane Höhne, die gerade erst mit Eintracht Braunschweig aus der zweiten Liga abgestiegen war, sowie Kevin Magdowski, der bereits von 2002 bis 2007 hauptamtlich für die Hurricanes tätig war und seitdem in Luxemburg verschiedene Herrenteams coachte. Der Berliner wäre es wohl geworden, wenn Holesovsky das Angebot ausgeschlagen hätte – dann aber als Damen- und U 18-Trainer, während sich Solo in diesem Fall wiederum verstärkt dem Nachwuchsbereich gewidmet hätte.

Der Bosnier hatte stets betont, dort zu arbeiten, wo er aus Sicht des Vereins am meisten hilft. In der jetzigen Konstellation mit Holesovsky gibt es vor allem keine Probleme bei der Betreuung der einzelnen Leistungsteams am Wochenende. Dennoch weiß auch Solo: „Eine Menge Arbeit liegt vor uns. Die Spielerinnen des Jugendteams werden den Großteil der Damen-Mannschaft stellen und es wird eine Freude, mit ihnen zu arbeiten. Wir müssen sie Schritt für Schritt weiterentwickeln, um eine solide Grundlage zu bilden und unsere Ziele zu erreichen.“ Die lauten denn auch nicht direkter Wiederaufstieg. Vielmehr geht es darum, sich mit eigenen Kräften und zwei US-Profis im Unterhaus möglichst im Mittelfeld zu platzieren.

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