Unterstedt siegt 4:1 gegen Westerholz

Slominskis Standards sitzen – Spitze

Simon Maruhn (r.) schießt den Ball, Jan-Phillip Thom streckt sein Bein aus.
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Das ist die Führung: Unterstedts Simon Maruhn (r.) zieht ab, Jan-Phillip Thom kann nicht mehr abblocken.

Im Kreisliga-Spiel zwischen Unterstedt und Westerholz kam es zum Duell der Lauridsen-Brüder - mit einer kuriosen Situation.

Unterstedt – Nein, es war nicht abgesprochen. Das betonten alle Beteiligten. „Ein schöner Zufall“, wie Fabian Knappik, Coach der SG Unterstedt, bemerkte. Und kurios: Gerade erst war Sascha Lauridsen nach einer knappen Stunde im Derby der Fußball-Kreisliga für die SG Westerholz/Hetzwege eingewechselt worden, da folgte ihm sein zwei Jahre jüngerer Bruder Sebastian Lauridsen auf Seiten der Unterstedter. „Ich glaube, sein Trainer hatte Mitleid mit ihm, weil ich zuerst reingekommen bin“, flachste der Westerholzer. Auf den Ausgang der Partie hatte das Bruderduell keinen Einfluss mehr. Das Spiel war frühzeitig entschieden, am Ende siegte Unterstedt auf eigenem Platz mit 4:1 (3:0) und übernahm damit die Tabellenführung vom spielfreien SV Anderlingen.

Die Partie war zur Halbzeit vorentschieden. Das lag zum einen daran, dass „wir zu viele individuelle und einfache Fehler gemacht und damit Unterstedt aufgebaut haben“, wie Gäste-Trainer Ralf Milbrandt feststellte. „Das müssen wir abstellen.“ Zum anderen „hatten wir eine brutale Effizienz in der ersten Halbzeit“, bemerkte wiederum sein Pendant Fabian Knappik und ergänzte: „60 Minuten haben wir es ordentlich gemacht.“ Anschließend plätscherte das Spiel vor sich hin, wobei den Westerholzern noch der Anschlusstreffer per Strafstoß durch Claas Riebesell gelang (81.). Zuvor hatte Schiedsrichter Günter Bassen (SV Ippensen) auf Foul von Nisar Atris an Guido Bohatsch entschieden.

Duell der Brüder: Der Westerholzer Sascha Lauridsen (l.) und der Unterstedter Sebastian Lauridsen wurden kurz nacheinander eingewechselt und trafen im Spiel einmal aufeinander.

Sein Liga-Comeback nach fast zwei Jahren feierte auf Westerholzer Seite übrigens Innenverteidiger Jan-Philipp Thom. „Aber um wieder reinzukommen – dafür ist Unterstedt nicht der richtige Gegner“, musste er mit einem Schmunzeln eingestehen. So kam er gegen Simon Maruhn in der zwölften Minute auch einen Tick zu spät, um den platzierten Schuss des Unterstedter Leichtgewichts nach durchgestecktem Pass von Yannik Malende noch zu blocken. „Simon war sehr beweglich. Auch gegen den Ball arbeitet er gut. Man sieht, was er drauf hat“, betonte Knappik. Zumal Maruhn auch das dritte Tor seiner Elf quasi vorbereitete. Christopher Behrens stoppte den Youngster per Foul im Strafraum – den Elfmeter verwandelte Kay Slominski, wenngleich der Westerholzer Ersatzkeeper Cornelius Rinck bei seinem Kreisliga-Debüt noch dran war (41.). Der 18-jährige Schlussmann ärgerte sich vor allem darüber, dass ihm beim 2:0, einem platzierten Freistoßtreffer von Slominski, der Ball durchgerutscht war (25.). Slominski, der Mann für den ruhenden Ball, sollte wiederum nach seinen zwei Toren auch das 4:0 kurz nach der Pause für Tobias Delventhal auflegen. „Er war für uns nicht nur aufgrund seiner Tore der entscheidende Mann“, lobte Knappik seinen Sechser.

Komplimente an sein Team hatte Ralf Milbrandt nicht zu verteilen: „Wir müssen die einfachen Bälle spielen und die Fehler abstellen. Wir können es ja, das haben wir schon gezeigt. Daran müssen wir arbeiten.“

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