Hassendorf vor Stemmen

Siwan Bezek mit perfektem Timing

Schwer durchzukommen: Stemmens Marvin Schneider (Mitte) wird der Weg von den Hassendorfern Mirko Peter (r.) und Mehmet Delibas versperrt. Foto: Freese
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Schwer durchzukommen: Stemmens Marvin Schneider (Mitte) wird der Weg von den Hassendorfern Mirko Peter (r.) und Mehmet Delibas versperrt.

Bothel - Aus dem Vierkampf wurde schon im Vorfeld ein Dreiervergleich: Der MTV Wilstedt aus der 1. Fußball-Kreisklasse Süd hat im Halbfinale der Futsal-Hallenkreismeisterschaft mit Abwesenheit „geglänzt“. Wenige Tage vor dem Turnier in Bothel hatte das Team mangels Personal abgesagt. In der betroffenen Gruppe 1 sicherte sich schließlich der TV Hassendorf (ebenfalls 1. Kreisklasse Süd) den Gruppensieg vor dem Kreisligisten TV Stemmen. Beide zogen damit in die Endrunde am nächsten Sonntag in Sittensen ein, während der FC Walsede auf der Strecke blieb.

„Das kann ja nicht sein“, war Karl-Heinz Schnackenberg aus Groß Meckelsen als anwesender Vertreter des Kreisspielausschusses spürbar verärgert über Wilstedts Fehlen und kündigte an: „Das wird bestraft und kostet ein paar Flocken.“ Auch bei der Konkurrenz kam die Absage nicht überall gut an. „Das ist doch für alle anderen aus der Gruppe doof. Das fährst du hier nur für zwei Spiele her“, fand etwa Jan-Claas Rosebrock, Abwehrspieler des TV Hassendorf.

Sein Team sicherte sich letztlich den Gruppensieg dank Siwan Bezek, der eineinhalb Sekunden vor dem Abpfiff das 1:1 gegen den Klassenkontrahenten FC Walsede erzielte. Auch gegen Stemmen hatte der Hallenkreismeister von 2017 kurz vor Schluss zugeschlagen. In diesem Falle waren es noch 19 Sekunden, ehe Rosebrock der 2:1-Siegtreffer gelang.

„Die Ernsthaftigkeit war da, wir waren auch besser als in der Vorrunde und offensiv effektiver“, fand Rosebrock. Wieder einmal war auch Alexander Stein ein starker Rückhalt. Der Hassendorfer Keeper parierte unter anderem in der Partie gegen Walsede einen Sechsmeter-Strafstoß von Julius Niederschulte. Der Schuss war unverkennbar schmerzhaft, weil der Ball eine besonders empfindliche Stelle traf.

Dem Gruppenzweiten Stemmen genügte letztlich der 3:0-Autakterfolg gegen Walsede, bei dem der zweifache Torschütze Douglas Grun der überragende Spieler auf dem Feld war.

maf

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