Sieben Dreier und eine Erfolgsquote von 63 Prozent / „Mein Körper ist in der Form, 40 Minuten zu spielen“

Rodriguez setzt Bestmarke gegen den Meister

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Angela Rodriguez ist wieder durch und hat die Chance zum Abschluss. In Wasserburg war sie extrem erfolgreich.

Kreis Rotenburg - Von Matthias Freese. Dass sie zu den besten Dreierschützen der Basketball-Bundesliga gehört, ist kein Geheimnis.

Doch sieben erfolgreiche Würfe aus der Distanz in nur einem Spiel, und das auch noch in der Partie beim Spitzenreiter und Deutschen Meister TSV Wasserberg – das macht Angela Rodriguez so schnell keine nach! Die mexikanische Nationalspielerin mit amerikanischem Pass führte die Überflieger der Liga mit ihrer Gala trotz der 65:76-Niederlage ihrer Avides Hurricanes geradezu vor und zeigte ihr bislang bestes Spiel im deutschen Oberhaus. „Ich hatte Spaß, gegen Wasserburg zu spielen“, stellte die 24-jährige Aufbau- und Flügelspielerin fest. „Wir hatten ja nichts zu verlieren. Also sind wir da rausgegangen und haben alles gegeben. Wir sind mit der Mentalität ins Spiel gegangen, dass wir gewinnen können.“

Angela Rodriguez war das vielleicht beste Beispiel für die Einstellung. Allein im ersten Durchgang erzielte sie sechs Dreier und ging mit 20 Punkten in die Kabine. Sie sorgte für die 21:16-Führung in der neunten Minute ebenso wie für die 42:41-Pausenführung. Kurz vor dem Ende der Partie gelang ihr dann ihr siebter trockener Dreier – und das mit einer beeindruckenden Quote: 63 Prozent!

„Ich glaube schon, dass das mein bisher bestes Offensivspiel für die Hurricanes war, aber ich würde nicht sagen, dass ich eine perfekte Partie gespielt habe. Es gibt immer etwas zu verbessern“, äußerte sich Rodriguez hinterher bescheiden-professionell.

In der Bundesliga rückte sie mit nunmehr 33 Dreiern an die vierte Position, mit durchschnittlich 2,1 Dreiern pro Spiel liegt sie im Ranking gar auf Platz drei.

Dass sie dabei 40 Minuten durchspielen musste, ist in dieser Saison zwar noch nicht vorgekommen, machte Rodriguez aber nichts aus: „Das war nicht schwierig, ich habe meinen Körper trainiert, um sicher zu gehen, dass er in der Form ist, so viele Minuten zu spielen wie nötig.“ Und auch ihre Schulterverletzung, die sie vor einigen Wochen zum Zuschauen gezwungen hatte, ist auskuriert: „Meine Schulter fühlt sich gut an – nur Muskelkater hier und da.“

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