Bundeschampionat in Warendorf

Sicherheit statt Risiko bringt Lena Stegemann und Rod Laver Rang drei

Lena Stegemann lancierte Rod Laver zu Platz drei im Finale.
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Lena Stegemann lancierte Rod Laver zu Platz drei im Finale.

Als Sieger der Qualifikation waren Lena Stegemann und Rod Laver ins Finale des Bundeschampionats gegangen. Am Ende gab es Rang drei für das Duo vom Feldmannshof in Bellen.

Warendorf/Bellen – Mit der für den Stall von Esther Maruhn in Bellen reitenden Dressurpferde-Ausbilderin Lena Stegemann (RV Kirchwalsede) erreichte der fünfjährige Hannoveraner-Hengst Rod Laver im Finale der 24 Besten Platz drei beim Bundeschampionat. Der dunkelbraune Hengst, der zwei Tage zuvor die Finalqualifikation mit der Wertnote von 9,0 noch gewonnen hatte, erlangte in der Endabrechnung dieses Championats die Wertung von 8,8. Nun wird er in 14 Tagen die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde in Verden vertreten.

„Hinterher ist man immer schlauer“, sagte Esther Maruhn, die Trainerin, zu Lena Stegemann. In Anbetracht der zuweilen unterschiedlichen Gefühlslagen ihres Hengstes Rod Laver zwischen drinnen (Viereck) und draußen (Abreiteplatz) war es für die beiden Damen sozusagen wie der berühmte Ritt auf der Rasierklinge, den fünfjährigen Hannoveraner-Hengst durch dieses Bundeschampionat mit seinen betont hohen sportlichen Ansprüchen möglichst fehlerfrei zu lancieren. Im Großen und Ganzen war es dem Damen-Team aus Bellen gelungen, denn immerhin kam zum Schluss des Fünf-Tage-Unternehmens in der Reiterzentrale Warendorf ein dritter Platz heraus.

Es ist nicht so einfach, den Hengst im Einklang mit seiner Natur zu halten. 

Esther Maruhn

Die 24 vorbenoteten Besten – von ursprünglich 66 – machten das Finale der fünfjährigen Dressur-Elite zu einem spannenden Vergnügen. Als viertletztes Paar gelang Lena Stegemann mit dem kleinen Dunkelbraunen eine von gravierenden Fehlern verschonte Präsentation, die allerdings in der richterlichen Bewertung womöglich noch steigerungswürdig gewesen wäre, wenn einige Element im sogenannten „Zulegen“ der Bewegungen noch deutlicher ausgefallen wären. Die Trainerin bemerkte: „Es ist nicht so einfach, den Hengst im Einklang mit seiner Natur zu halten. Man weiß nie genau, wie er reagiert, wenn das oder jenes passiert!“ Also war die Marschrichtung vorgegeben: Sicherheit vor Risiko!

Und diese Formel ging auf, wenngleich auch „nur“ der dritte Platz dabei heraussprang. Dietrich Plewa, der Kommentierende im Richterhaus, fand dennoch höchste Wertschätzung in seinen Worten über Rod Laver und seine Reiterin, sprach er doch von „überzeugend“, „beispielhaft“ und sogar „wie in einem Lehrbuch“. Was will man mehr an Replik erfahren, wenngleich nächste Woche noch die Gelegenheit vorhanden ist, die deutschen Farben während der WM der Jungen Dressurpferde in Verden ebenso sportlich wirksam zu vertreten.  hri

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