Ralf Milbrandt „will wieder durchstarten“

SG Westerholz/Hetzwege verlängert mit Trainerstab

Ralf Milbrandt steht am Seitenrand, klatscht und ruft.
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Lautstark vom Seitenrand: Ralf Milbrandt gibt weiterhin die Kommandos bei der SG Westerholz/Hetzwege.

Nach der abgebrochenen Saison hat Ralf Milbrandt weiterhin Lust auf die SG Westerholz/Hetzwege und führt die hohe Trainingsbeteiligung als einen Grund für die Verlängerung an.

Westerholz – Nach den beiden Abgängen von Timm Greve (Wechsel zum Bezirksligisten VfL Visselhövede) und Torwart Rüdiger Greve (TuS Aumühle-Wohltorf II, Kreisklasse B in Hamburg) vermeldet die SG Westerholz/Hetzwege nun eine Vertragsverlängerung. Und die hat es in sich – denn: Gleich das gesamte Trainerteam um Coach Ralf Milbrandt „bleibt in der gesamten Konstellation zusammen“, verrät Mark Wulfmeyer, Abteilungsleiter des Fußball-Kreisligisten.

Zum Team um Milbrandt gehören Paul Hädecke (Co- und Torwarttrainer), Fabian Evering (Co-Trainer) und Andreas Galts (Torwarttrainer). „Ralf ist heiß und will wieder durchstarten“, freut sich Wulfmeyer über die Verlängerung und bekommt von Milbrandt Unterstützung: „Wir haben uns als Trainerteam gesagt, ,jetzt machen wir das nochmal‘. Lediglich Fabi (Evering, Co-Trainer, Anm. der Redaktion) stößt erst im Oktober hinzu, weil er ab Mai noch bei einer beruflichen Fortbildung ist.“

Obwohl in den vergangenen Monaten ohne Training und Spielbetrieb die Möglichkeit gewesen wäre, sich mit anderen Vereinen auseinanderzusetzen, stand für Milbrandt eines stets fest: „Es gab für uns keinen Zeitpunkt, an dem wir ans Aufhören oder einen Wechsel gedacht haben.“

Dafür lief einfach „alles zu harmonisch ab, die Jungs haben gut mitgezogen, die Ergebnisse stimmten auch – so wie man es sich wünscht“, sagt Wulfmeyer. In der abgebrochenen Saison holte die SG Westerholz/Hetzwege acht Punkte aus sechs Spielen und stand damit auf Platz sechs der Tabelle. „Bis auf ein, zwei Partien haben wir bis zur Unterbrechung eine gute Saison gespielt. Wir hatten eine gute Trainingsbeteiligung, aber natürlich haben wir auch manche Dinge gesehen, die wir weiter verbessern wollen“, ergänzt der Trainer des Kreisligisten. Diese Themen wolle er mit der Mannschaft in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit besprechen und angehen.

Personell dürfte sich bis dahin noch einiges ändern. Denn: Die Kaderplanung läuft bei der Spielgemeinschaft bereits. „Bei dem einen oder anderen wissen wir noch nicht, wohin es ihn beruflich verschlägt“, so der Abteilungsleiter. Den beiden Greve-Abgängen steht bislang nur ein Neuzugang aus dem Winter gegenüber. Hauke Baden kam vom SV Lauenbrück aus der 2. Kreisklasse. Weitere Zugänge werden also folgen. Bedarf besteht vor allem auf der Torhüter-Position, da zukünftig nicht nur Rüdiger Greve fehlen wird, sondern auch „Norman Haucke beruflich sehr eingespannt ist und wahrscheinlich gar nicht mehr groß spielen können wird“, weiß Wulfmeyer und schätzt, dass Oldie Torben Dittmer und Patrick Schultze „noch Gewehr bei Fuß“ stehen.

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