1:2 – der Abstand schrumpft

SG Westerholz/Hetzwege verliert drittes Spiel in Folge

Claas Riebesell (l.) blockt mit seinem Körper Anele Ndabeni.
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Westerholz‘ Claas Riebesell (l.) – hier im Duell mit Tarmstedts Anele Ndabeni – verursachte mit seinem Foul den Strafstoß zum 1:2.

So langsam muss die SG Westerholz/Hetzwege nach unten schauen. Das Heimspiel gegen den TuS Tarmstedt ging erneut verloren.

Westerholz – Die Talfahrt geht weiter. Im dritten Spiel in Folge standen die Kreisliga-Fußballer der SG Westerholz/Hetzwege am Ende mit leeren Händen da. Selbst gegen den bisher sieglosen TuS Tarmstedt schafften es die Blau-Weißen nicht, etwas Zählbares einzufahren. 1:2 (1:2) hieß es schließlich aus Sicht der Mannschaft von Coach Ralf Milbrandt. Dadurch rutschten die Gastgeber auf Rang zehn ab, während die Tarmstedter auf Platz 14 kletterten.

„Richtig ärgerlich, denn so haben wir selbst dafür gesorgt, dass der Abstand nach unten schrumpft. Die erste Halbzeit war der Knackpunkt, da hat mir die Einstellung überhaupt nicht gefallen“, erklärte Milbrandt.

Der Trainer hatte mit seiner Aussage Recht, denn bereits nach 13 Minuten unterlief seiner Elf der erste folgenschwere Fehler. Im Mittelfeld agierten die Platzherren viel zu passiv, sodass Tarmstedts Felix Möller leichtes Spiel hatte. Danach fingen sich die Gastgeber ein wenig und kamen dank Nils Rathje zum Ausgleich (34.). Doch die Freude währte nur kurz, denn im direkten Gegenzug bekamen die Gäste nach einem Foul von Claas Riebesell einen Strafstoß zugesprochen. „Aus meiner Position habe ich die Szene leider nicht richtig gesehen, daher kann ich die Entscheidung nicht einschätzen “, hielt sich Milbrandt zurück. Kevin Zilke zeigte vom Punkt keine Nerven und netzte sicher zum 2:1 ein.

Nach dem Seitenwechsel plötzlich ein anderes Bild. Die Westerholzer gaben fortan den Ton an und erhöhten deutlich den Druck. Bei Guido Bohatsch (70.) und Nils Rathje (81.) war jedoch jeweils das Aluminium im Weg. In der Schlussphase warfen die Gastgeber noch mal alles nach vorne, doch wollte der Ball nicht mehr über die Torlinie rollen.

„Richtig ärgerlich. Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall möglich und gerecht gewesen. Im zweiten Durchgang kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn da haben wir die richtige Körpersprache gezeigt“, fand Milbrandt, der nun drei Wochen Zeit hat, diese Einstellung seiner Elf über 90 Minuten beizubringen. Erst am 10. Oktober ist das Team das nächste Mal gegen den TuS Zeven gefordert. „Bis dahin sieht es dann hoffentlich auch personell wieder etwas besser aus“, blickt Milbrandt vorsichtig optimistisch in die Zukunft.

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