Servet Kizilboga zurück beim Rotenburger SV / Eher als Stürmer denn als Zehner

„Ich bin heiß auf den Job“

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Ab sofort wieder im Trikot und Trainingsanzug des Rotenburger SV: Servet Kizilboga kommt vom 1. SC Göttingen 05.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Im dritten Anlauf hat die Rückkehr zum Rotenburger SV geklappt: Servet Kizilboga, zuletzt beim Schlusslicht und Ligarivalen 1. SC Göttingen 05 unter Vertrag, schließt sich wieder den Oberliga-Fußballern von der Wümme an. Heute steigt der 22-jährige Stürmer ins Training des Tabellenvorletzten ein. „Ich bin froh, wieder hier zu sein“, sagt der Walsroder.

Zuletzt spielte Kizilboga in der Saison 2012/2013 für die Rotenburger, kam aber nur zu wenigen Einsätzen und wechselte daraufhin zum Klassenkonkurrenten TuS Celle FC. Dort wurde er nie wirklich glücklich und verließ die Residenzstädter bereits im Winter wieder. Eine Rückkehr zum RSV scheiterte damals, da das Transferfenster bereits geschlossen war. Im vergangegen Sommer nahm Kizilboga dann erneut einige Zeit am Training auf dem Ahe-Sportplatz und auch an Testspielen teil – eine Einigung erzielten beide Seiten jedoch nicht.

Das gelang nun am Samstag im dritten Versuch. Und Kizilboga betont: „Ich bin heiß auf den Job da vorne. Und ich habe in den letzten Jahren etwas dazugelernt.“ Immerhin mauserte er sich in Göttingen zur Stammkraft und kam zu 15 Einsätzen. Das zwar ohne Torerfolg – beim abgeschlagenen Tabellenletzten aber auch kein Wunder.

Ohnehin war das Engagement in Göttingen nur möglich, da die bullige Offensivkraft beruflich in Hannover tätig war und von dort per Zug zum Training und zu den Spielen nach Göttingen reiste. „Dort planen sie aber nur noch für die Landesliga und wollten Abstriche, auch in finanzieller Hinsicht, machen“, berichtet Kizilboga. Hinzu kam: Trainer Najeh Braham, der Hauptgrund für seinen Wechsel zu den Südniedersachsen, wurde bereits im Herbst entlassen. Also hielt auch den Mann aus dem Heidekreis nicht mehr viel beim Traditions- club.

Beim RSV will er sich den Platz in der ersten Elf erkämpfen. Egal auf welcher Position, ob im Sturm neben Bekim Murati, auf den Außenbahnen oder hinter den Spitzen. „Ich bin offensiv flexibel, das ist meine Stärke.“ Coach Jan Fitschen habe ihm bereits signalisiert, dass er ihn eher als Stürmer sehe. „Aber ich mag es auch, als Zehner zu spielen.“

Dass die Mission Klassenerhalt in Rotenburg eine ziemlich heikle ist, weiß Kizilboga. Zehn Punkte beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer schließlich. „Aber ich bin ein Fan davon, nie aufzugeben. Außerdem ist die Liga komplett ausgeglichen. Da ist man ganz schnell wieder mittendrin. Drochtersen und Hildesheim sind in der Liga überragend, alles andere ist zu schlagen“, schätzt Kizilboga die Lage ein. Und er ergänzt augenzwinkernd: „Jetzt, wo Rotenburg auch noch mich hat, ist alles möglich.“

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