Sechser des RSV II zeigt starke Leistungen / Oberliga-Elf momentan kein Thema

Potratz meldet Anspruch auf seinen Stammplatz an

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Tim Potratz gefällt seine derzeitige Rolle als Reservist ganz und gar nicht. „Ich habe den Anspruch, meinen Stammplatz zurückzuerobern“, betont der Sechser des Rotenburger SV II.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Zwei Mal von der Bank gekommen, zwei Mal maßgeblich am Sieg des Fußball-Bezirkligisten Rotenburger SV II beteiligt: Während Tim Potratz beim 7:0-Kantersieg gegen den Heeslinger SC II ein Tor vorbereitet und einen Treffer selbst markiert hatte, war es in der jüngsten Partie gegen den SV Ippensen (2:1) der 22-Jährige, der durch seinen Ausgleichstreffer das Spiel noch zugunsten des Wümme-Clubs kippte.

Kein Wunder, dass der Mittelfeldmann mit seinen beiden Vorstellungen durchaus zufrieden ist. Dennoch betont der Rotenburger auch ganz klar: „Ich habe den Anspruch, meinen Stammplatz zurückzuerobern.“ Diesen hatte Potratz zu Saisonbeginn aufgrund seines zweiwöchigen Urlaubs räumen müssen.

Daher bringt er auch (noch) Verständnis für seinen Coach Dariusz Sztorc auf, dass er derzeit nicht zur ersten Elf gehört: „Natürlich gibt sich niemand mit der Bank zufrieden. Ich kann die Entscheidung des Trainers aber verstehen, schließlich war ich zwei Wochen nicht da. Ich finde es sogar richtig gut, dass Trainingsfleiß auch honoriert wird und somit jeder seine Chance bekommt“, zeigt sich Potratz einsichtig.

Wenn der 22-Jährige aber weiterhin so Gas gibt, wie er es in den 30 Minuten gegen den Hesslinger SC II und den 75 Minuten gegen den SV Ippensen getan hat, führt schon bald kein Weg mehr an dem Sechser vorbei. „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Meine Leistung ist aber noch ausbaufähig. Mir fehlt etwas die Spritzigkeit, und auch konditionell muss ich noch nachlegen.“ Um wieder schnellstmöglich seinen alten Fitnesszustand zu erreichen, hat Potratz vergangene Woche neben den normalen Trainingseinheiten auch noch bei der dritten Herren im Kreispokal ausgeholfen. „Ich peile schließlich an, am Wochenende in der Startelf zu stehen“, erklärt er selbstbewusst.

Trotz seines Potenzials ist die erste Mannschaft für Potratz derzeit aber kein Thema. Auch, wenn er es sich zutrauen würde, in der Oberliga mitzuhalten: „Ich bin ja noch jung und stehe am Anfang. Da ich aber gerade ein nebenberufliches Fernstudium zum Wirtschaftsfachwirt mache, geht viel Zeit flöten. Außerdem habe ich als Vizekapitän eine Verantwortung der Mannschaft gegenüber, und dazu stehe ich auch.“

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