Sechs Spieler des TV Sottrum coachen verschiedene Jugendmannschaften der JSG Wümme

Nachwuchstrainer aus Leidenschaft

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Engagierte Nachwuchstrainer (v.l.): Maximilian Boschen, Lennart Holzkamm, Joshua Hüsing, Jan Claas Rosebrock, Johannes Hastmann und Nils Wilm Rosebrock trainieren alle eine Nachwuchsmannschaft bei der JSG Wümme.

Rotenburg - Sie sind jung, sie sind lernwillig und sie sind fußballverrückt – vom Fußnagel bis zum Scheitel. Mit den beiden Brüdern Jan Claas und Nils Wilm Rosebrock, Johannes Hastmann, Lennart Holzkamm, Joshua Hüsing und Maximilian Boschen trainieren gleich sechs Spieler des TV Sottrum verschiedene Jugendmannschaften der JSG Wümme. Und die Jugendspielgemeinschaft des TV Sottrum und dem TuS Hellwege darf sehr wohl stolz auf ihre Jugendtrainer sein.

Aber warum entschließt man sich als Jugendlicher überhaupt Trainer zu werden? „Der Hauptgrund ist die Fußballbegeisterung“, sagt Nils Wilm Rosebrock, der Trainer einer E-Jugendmannschaft und Inhaber einer Trainer-C-Lizenz ist. Zudem sind die 16- bis 19-Jährigen schon von Kindesbeinen an ein Teil des Vereins, dementsprechend naheliegend ist ein Engagement als Trainer bei der JSG Wümme.

Joshua Hüsing beispielsweise, möchte sein „Wissen über Fußball weitergeben“ und dem Verein auf diese Weise danken. Inspiriert wurden sie auch durch Helmut Lange – in der Fußballszene besser bekannt unter dem Namen Gento. Er ist schon seit Jahrzehnten Jugendtrainer der JSG Wümme und hat viele seiner jetzigen Kollegen selbst trainiert. Für den 19-jährigen Jan Claas Rosebrock war klar, dass er den TV Sottrum unterstützen will. Deswegen bot er Gento seine Hilfe an und übernahm in diesem Sommer die U19, in der die fünf anderen Trainerkollegen spielen. Rosebrock sieht sich als „Bindeglied zwischen Jugend- und Herrenfußball“. Höchste Priorität habe deswegen die „Integration in den Herrenbereich“. Seine anderen fünf Trainerkollegen kümmern sich um die Teams von der F- bis zur C-Jugend und decken damit ein breites Spektrum ab.

Neben der Verantwortung für über ein Dutzend junger Leute ist auch der Zeitaufwand recht hoch. Das Vorbereiten einer Trainingseinheit liegt laut Jan Claas Rosebrock je nach Innovationsgrad zwischen 30 und 120 Minuten. Hinzu kommen Punkt- und Freundschaftsspiele sowie Turniere, sodass Lennart Holzkamm den wöchentlichen Zeitaufwand auf acht bis neun Stunden schätzt. Nebenbei haben alle als Spieler noch zweimal wöchentlich Training und sind somit nahezu täglich auf dem Sportplatz. Trotz dieses enormen Aufwandes bereitet allen ihr ehrenamtliches Engagement viel Freude. Dementsprechend gern nehmen sie sich die Zeit, um die Entwicklung ihrer Spieler zu fördern und dem Verein nachhaltig zu unterstützen.

mp

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