1:7-Klatsche beim TSV Bassen / Stürmer trifft gleich fünf Mal

Schymiczek schickt Stemmen ins Tal der Tränen

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Stemmens Bjarne Schmidt (r.) hatte mit seinem Team dem TSV Bassen und Fabian Thiel (M.) nichts entgegenzusetzen. 

Bassen - Von Julian Diekmann. Die Talfahrt geht weiter: Nach der 1:4-Niederlage gegen die TuSG Ritterhude am ersten Bezirksliga-Spieltag setzte es eine noch derbere Pleite für die Fußballer des TV Stemmen. Beim TSV Bassen kam die Mannschaft mit 1:7 (0:1) unter die Räder. Stemmen hatte über die gesamten 90 Minuten nichts zu melden.

„Momentan ist einfach nicht mehr drin“, sagte ein sichtlich enttäuschter Uwe Schmidt aus dem Trainerstab nach dem Abpfiff: „Das Spiel war eine absolute Klatsche für uns. Unser Problem ist einfach, dass uns einige wichtige Spieler wie zum Beispiel Martin Illinger oder Simon Erdmann fehlen und wir zum anderen viele junger Spieler noch integrieren müssen.“

Dass Bassen in der ersten Halbzeit nicht höher führte, lag einzig und allein an Stemmens Schlussmann Florian Schirmacher, der zudem noch einen Foulelfmeter, den Daniel Wichert schoss, parierte (84.). Aber auch Schirmacher war in der achten Minute chancenlos, als Denis Schymiczek einen Schuss aus 16 Metern eiskalt verwandelte. Statt sich aufzubäumen, ließ Stemmen die Platzherren schalten und walten wie sie wollten. Doch sowohl Jörn Kaib als auch Mark Moffat vergaben beste Gelegenheiten.

„Mit Beginn der zweiten Hälfte sind wir dann besser ins Spiel gekommen“, befand Stemmens Spielmacher Douglas Grun. Doch die Tore schoss weiterhin Bassen und so schepperte es in der 61. Minute erneut im Stemmer Tor, nachdem Denis Schymiczek einen Distanzschuss unter die Latte zum 2:0 versenkte. Nun nahm das Unheil seinen Lauf. Nur zwei Minuten nach dem Treffer köpfte Denis Schymiczek zum 3:0 ein. „Das darf uns natürlich nicht passieren, dass wir nach so kurzer Zeit einen Doppelpack hinnehmen müssen“, moserte Schmidt.

Nach einem Konter, den Denis Schymiczek trocken zum 4:0 verwandelte, war das Spiel aus Stemmer Sicht endgültig gelaufen. „Wir haben anschließend die Köpfe hängen gelassen“, meinte Schmidt, der sich über den Anschlusstreffer von Hannes Bellmann nicht mehr wirklich freute (71.), da praktisch im Gegenzug das 1:5 fiel – dieses Mal durfte sich Luca-Ramon D’Agostino in die Torschützenliste eintragen (73.). Beim Freistoßtreffer aus rund 30 Metern durch Kevin Segelken patzte ausgerechnet auch noch Stemmens bester Mann, Torwart Schirmacher (86.). Den Schlusspunkt in der einseitigen Partie setzte dann erneut Denis Schymiczek per Kopfball (88.). „Eine so schwache Stemmer Mannschaft hatte ich eigentlich nicht erwartet“, meinte Bassens verdutzter Trainer Uwe Bischoff.

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