Tabellenführer in der 2. Kreisklasse Süd

Schwitschen mit Schwung: „Einmal gucken, einmal aufsteigen“

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Jörg Hoops muss momentan bei Spielen des SV Schwitschen nur wenig eingreifen. Der Trainer und seine Elf sind Tabellenführer in der 2. Kreisklasse Süd.

Schwitschen - Von Vincent Wuttke. Das Motto von Jörg Hoops ist ganz einfach: „Einmal gucken und einmal aufsteigen“, sagt der Trainer des SV Schwitschen. Da passt es zu gut, dass seine Elf im zweiten Jahr in der 2. Fußball-Kreisklasse Süd nach acht Spielen Tabellenführer ist. Der Plan von Hoops könnte also aufgehen.

Der Coach hat die Mannschaft vor fast zwei Jahren von Manuel Nielsen übernommen – damals noch in der 1. Kreisklasse. Allerdings folgte der Abstieg. Nun soll es möglichst schnell wieder eine Spielklasse höhergehen. „Das ist unser Ziel und darauf haben wir schon in der Vorbereitung alles ausgelegt“, gibt der Hiddinger ganz offen zu.

Im Sommer war fast die komplette Reserve-Mannschaft des MTV Jeddingen nach Schwitschen gewechselt und hat sich dort auf die drei Teams aufgeteilt. Dennis Maier, Benjamin Rischer und Ruslan Ostaev laufen in der ersten Mannschaft auf. Zudem ist auch der Routinier und ehemalige Kreisliga-Spieler Daniel Stephenson vom VfL Visselhövede gekommen und Björn Penzhorn sowie Daniel Toll sind aus der Jugend vom JFV Rotenburg aufgerückt. 

Mit Niclas-Alexander Cors vom TSV Dorfmark ist das Team komplett. „Damit habe ich einen großen Kader. Sonst war bei Ausfällen immer vorprogrammiert, dass es schwer wird. Das ist jetzt nicht mehr so“, erklärt Hoops. Vor allem hilft, dass die Neuzugänge echte Verstärkungen sind. Fast alle haben schon getroffen – am häufigsten von den Neuen war Maier mit sieben Treffern erfolgreich. Die Offensive ist auch dank des Stürmers mit 34 Toren die Beste der Liga.

Gedanken zur eigenen Abwehr

Der erfahrene Trainer macht sich deshalb eher Gedanken darüber, wie er die Abwehr auf lange Sicht aufstellt. Momentan agiert der Tabellenführer noch mit einem Libero. „Wir möchten in den nächsten Jahren aber mal schauen, ob wir nicht auf eine Viererkette umstellen“, verrät der Coach. Denn eines ist bei Hoops klar, stagnieren soll seine Elf nicht. Immerhin sind Leistungsträger wie Jan-Peter Gevers, Niklas Nagtegaal und Kapitän Torben Möller aus dem Jahrgang 1996. „Sie können also noch über Jahre hinweg zusammenspielen“, weiß der Coach.

Der Aufstieg ist bei Weitem noch nicht in trockenen Tüchern, deshalb richtet er seine Konzentration auf die nächsten Wochen. „Mein Traum ist es, bis zur Winterpause vier Punkte Vorsprung zu haben“, sagt er und blickt dann doch etwas weiter voraus. „Sollten wir aufsteigen, wären wir in der 1. Kreisklasse kein Kanonenfutter.“

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