Schwimm-Ass knackt bei internationalen Masters eigenen Weltrekord über 200 Meter Schmetterling

Günter Schöpke schlägt erneut zu

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Bei den internationalen Masters in Köln holte sich der 74-Jährige die Gold- und Silbermedaille.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Der nächste Paukenschlag: Der Ausnahmeschwimmer und mehrfache Weltmeister Günter Schöpke (TuS Rotenburg) hat über seine Paradedisziplin 200 Meter Schmetterling bei den 31. internationalen Masters in Köln seinen eigenen Weltrekord nochmals unterboten. Der 74-Jährige schlug nach 3:22,72 Minuten am Beckenrand an und war damit 3,17 Sekunden schneller als je zuvor.

Mit dieser neuen Zeit gelang dem „Albatros“ in der Altersklasse 75 nur vier Wochen nach seinem Weltrekord bei den Norddeutschen Meisterschaften in Braunschweig eine Verbesserung auf dieser Strecke.

Auch bei seinem zweiten Start über 400 Meter Freistil bewies der Rotenburger seine Klasse und belegte in 6:49,62 Minuten den zweiten Platz. Beachtliche Leistungen, die viel Trainingsfleiß erfordern. „Ich habe täglich meine Bahnen im Ronolulu heruntergeschwommen. Bis zu 3000 Meter standen jeweils auf dem Programm“, erklärt der ehrgeizige Schwimmer im Gespräch mit der Rotenburger Kreiszeitung.

Primär habe er sich auf die 200 Meter Schmetterling vorbereitet. Aber auch die Freistil-Strecke sei dabei nicht zu kurz gekommen. Zumal er auch für diese Disziplin in Köln gemeldet war. „Drei Tage vor dem Wettkampf habe ich das Training während der sogenannten ‚Taperphase’ (Erholung vor dem Wettkampf, Anm. d. Red.) etwas gedrosselt. Damit habe ich in der Vergangenheit beste Erfahrungen gemacht“, verriet er.

Aufgeregt sei er im Vorfeld nicht gewesen. „Ich hatte das Glück, dass ich meinen ersten Start schon eine Viertelstunde nach dem Warmschwimmen bestreiten konnte. Ich habe mich topfit gefühlt“, erinnert sich Schöpke. Bereits nach den ersten 100 Metern habe er auf die Zeitanzeige geschielt und festgestellt, dass es etwas werden könnte. Am Ende sollte er Recht behalten: Der Endspurt auf den letzten 50 Metern war beeindruckend, ebenso die neue Weltrekordzeit. Und wer Schöpke kennt, weiß, dass er noch lange nicht satt ist.

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