Stürmer führt mit RSV Gespräche

Unterstedter Maximilian Schulwitz verlässt Bremer SV

Maximilian Schulwitz vom Bremer SV an der Bande.
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Maximilian Schulwitz steht an der Bande des Stadions am Panzenberg. Nächste Saison läuft er aber nicht mehr für den Bremer SV auf.

Der Abgang von Maximilian Schulwitz beim Bremer SV verlief alles andere als ruhig. Umso gespannter hört er sich die Angebote interessierter Vereine an.

Rotenburg – Schlange stehen bei Maximilian Schulwitz: Seit Dienstag steht fest, dass der Stürmer aus Unterstedt den Bremer SV im Sommer nach einem Jahr wieder verlässt – und prompt klingelt sein Telefon in schöner Regelmäßigkeit. „Ich bin ungebunden und absolut offen für alles“, sagt der 26-Jährige mit Oberliga-Erfahrung und zeigt sich völlig entspannt. Dass er nach dem Aus beim Bremenligisten nun womöglich nicht in einer höheren Spielklasse unterkommt, scheint jedenfalls ausgeschlossen zu sein. Der Rotenburger SV aus der Oberliga gehört zu seinen Gesprächspartnern, ebenso die Landesligisten FC Verden 04 und TSV Ottersberg.

In Verden erlebte Maximilian Schulwitz vier gute Jahre – beim Bremer SV lief es zuletzt nicht so rund. Eine Rückkehr an die Aller ist deshalb nicht ausgeschlossen, auch der Rotenburger SV ist ein heißer Kandidat.

Nach Henner Lohmann und Jannis Niestädt ist Schulwitz somit der dritte Akteur aus dem Kreis Rotenburg, der erst im Sommer in der Hansestadt gelandet war, um nun wieder den Abflug zu machen. „Es war schon cool, zu dritt dort anzufangen, wir haben uns sehr wohlgefühlt“, betont der bullige Torjäger. Er wäre durchaus ohne seine beiden Mitstreiter geblieben – „wenn es gepasst hätte“. Doch das war nicht der Fall und liegt, da macht Schulwitz gar keinen Hehl draus, an Trainer Benjamin Eta. „Im Laufe der Saison stellte sich für mich heraus, dass ich nicht die Nummer eins im Sturm für ihn war und es keine leistungsbezogenen Gründe hatte“, meint Schulwitz. „Ich weiß nicht, ob es die Schuhfarbe war – aber irgendwie schien es, dass er nicht auf den Spielertyp, den ich verkörpere, steht. Wir sind nicht auf einen Nenner gekommen. So stand für mich früh fest, dass wir nicht miteinander weitermachen. Unter den Voraussetzungen macht es wenig Sinn. Da hat keiner was von.“ In der Punktspielrunde stand er nur viermal in der Startelf und durfte lediglich gegen den OSC Bremerhaven über 90 Minuten ran. Konkurrent Lamine Diop (sechs Tore) lief siebenmal von Beginn an auf. So bleibt es für Schulwitz bei sieben Ligaspielen (zwei Tore) und einem Pokalspiel (drei Tore) für die Elf vom Panzenberg aus Bremen-Walle, nachdem er im Sommer nach vier Jahren den FC Verden 04 verlassen hatte.

Ein Fehler war der Wechsel in die Bremenliga trotzdem nicht für ihn: „Ganz und gar nicht. Das Jahr hat mich weitergebracht. Ich bin körperlich wieder richtig fit“, sagt der in der Werder-Jugend ausgebildete Schulwitz und verweist auch darauf, dass der Bremer SV im Lockdown durchtrainieren durfte. Wie es weitergeht? „Ich höre mir aktuell vieles an. Ich möchte gerne in der Oberliga spielen, aber auch die Landesliga würde mir Spaß machen. Und auch die Bremenliga schließe ich nicht aus“. Dabei scheint der Rotenburger SV keine allzu schlechten Karten zu besitzen: „Die sind dran. Verden hat ebenfalls schon angerufen und ist immer interessant“, bemerkt Schulwitz und verrät, dass auch Drilon Demaku, der sportliche Leiter des TSV Ottersberg, mit dem er bereits in Rotenburg einst zusammen gespielt hat, zu den Anrufern gehörte. Nur eines kann Schulwitz ausschließen: Eine Rückkehr zu seinem Heimatverein, Kreisligist SG Unterstedt, ist momentan kein Thema: „Ich möchte noch ein paar Jahre hoch spielen“, sagt er, schließt aber mit einem Versprechen: „Für meine letzten fußballerischen Züge werde ich nach Unterstedt kommen, mit Mitte 30 vielleicht.“

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