Sprung im Gesamtranking

Radrenn-Crack Schröder fährt bei DM auf Platz acht

Jasper Schröder (r.) kniet hinter seiner Zeitfahrmaschine unter einem Zelt.
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Jasper Schröder (r.) hat sich mit seiner Zeitfahrmaschine unter einem Zelt Schutz vor dem Regen gesucht.

Jasper Schröder hat den achten Platz bei den Deutschen Zeitfahrmeisterschaften belegt. Dadurch konnte der U19-Radrennfahrer im Bundesliga-Gesamtranking nach oben klettern.

Rotenburg – Jasper Schröder hat sich für die in zwei Wochen anstehenden Bahn-Europameisterschaften im niederländischen Apeldoorn eingerollt und mit einem achten Platz bei den Deutschen Zeitfahrmeisterschaften der U 19-Radrennfahrer im bayrischen Treuchtlingen erneut seine starke Form bestätigt. Der 16-jährige Nationalfahrer aus Rotenburg kam im Trikot des RC Blau-Gelb Langenhagen nach 25:24,776 Minuten über die Distanz von 19 Kilometer ins Ziel.

An die Zeit des neuen Titelträgers Emil Herzog (Team Auto Eder/24:45,608), der als Bayer einen Heimvorteil genoss, kam keiner der Konkurrenten heran – auch nicht der Zweitplatzierte Moritz Kärsten (RSC Linden), der 21 Sekunden mehr für die Strecke, die auch einen fast 2,5 Kilometer langen Anstieg beinhaltete, benötigte. Schröder, der wie der Sieger noch dem jüngeren Jahrgang angehört und in diesem Jahr erstmals in der U 19 fährt, lag rund 39 Sekunden hinter Herzog – und zehn Sekunden hinter seinem niedersächsischen Teamkollegen Noah Balgenorth, der in Mittelfranken auf Rang fünf landete. Jasper Schröder hatte im Vorjahr, noch in der U 17 startend, die DM als Vierter abgeschlossen, den damaligen Meister Ben Jochum (Musketier Wuppertal) ließ er dieses Mal ebenso hinter sich wie Vizemeister Matteo Groß (Team Auto Eder).

Durch seinen achten Platz unter insgesamt 78 Startern (hinzu kam die außer Wertung fahrende Nationalmannschaft Luxemburgs) kletterte der Rotenburger Ratsgymnasiast gleichzeitig auch in der Gesamtwertung der U 19-Junioren-Bundesliga, denn die DM im Zeitfahren galt als Wertungsrennen. Vom 15. Rang ging es vier Plätze nach oben. Mit nun 295 Punkten (vorher 202) belegt er nach der Aktualisierung der Liste den viertbesten Rang des Jahrgangs 2004. Lediglich der neue U 19-Zeitfahrmeister Herzog (560), Alexander Hajek (354, Rose Team) und Groß (323) liegen aus seinem Jahrgang noch vor ihm.

Nach seinem Einsatz in Treuchtlingen ist der Rotenburger nun zurück nach Erfurt gereist. Dort befindet er sich zusammen mit den besten sechs Fahrern seiner Klasse bereits seit Mitte Juli im Trainingslager des Nationalkaders. „Dort liegt momentan auch sein Fokus als intensive Vorbereitung für die EM in Apeldoorn und Anfang September die WM in Kairo. (jeweils auf der Bahn, Anm. d. Red.)“, erzählt Vater Bernd Schröder. Wie auch schon in den vergangenen Tagen wird der Wümmestädter zwischendurch nicht nach Rotenburg zu seiner Familie kommen. Wobei eventuell doch noch eine Möglichkeit bestehe: „Mit viel Glück darf er direkt nach der EM für ein paar Tage nach Hause, bevor er nach Kairo fliegt“, würde sich Bernd Schröder sicherlich über einen kurzen Besuch seines talentierten Sohnes freuen.

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