ANPFIFF - Kreisliga

RSV II: Schreier – der jüngste Anführer der Liga

Die Spieler sind auf diversen Spielgeräten auf dem Spielplatz.
+
Ihr Spielplatz soll die Kreisliga werden: Mit vielen, vor allem jungen Spielern startet der Rotenburger SV II.

Nach dem Erfolg im Kreispokal eröffnet der RSV II die Saison in der Kreisliga. Besonders auffällig ist in diesem Jahr der Altersdurchschnitt des Teams.

Rotenburg – Im Prinzip ist es nur konsequent. Michel Müller, neuer Spielertrainer des Rotenburger SV II, und Coach Patrick Klee haben sich einen Kader zusammengestellt, der mit einem Durchschnittsalter von 20,8 Jahren der jüngste der Fußball-Kreisliga ist – da bedarf es auch eines Anführers, der das neue Konzept verkörpert. „Wir haben eine U 23 – also sollten wir einen jungen Kapitän haben“, erklärt Müller die Ernennung von Iago Schreier, erst 18 Jahre alt, als „logischen Schritt“.

Schreier ist zwar der jüngste Anführer der Liga, aber nicht unerfahren in diesem Metier. „Ich war ein bisschen überrascht, als ich direkt zum Kapitän bestimmt wurde, aber die Aufgabe bin ich schon aus der Jugend gewohnt“, sagt der in Spanien aufgewachsene und im Alter von zwölf Jahren nach Rotenburg gekommene Innenverteidiger. Und er gesteht: „Ich übernehme gerne Verantwortung.“ Das hat der Ratsgymnasiast auf dem Feld bereits demonstriert und festgestellt: „Bis jetzt funktioniert es gut. Wir respektieren uns gegenseitig, auf mein Wort wird gehört – obwohl ich mich noch daran gewöhnen muss, auch den älteren Spielern mal zu sagen, was sie zu tun haben.“

Stenogramm

Rotenburger SV II

Weggänge: Mark-Michael Völker (Altherren), Hauke Riebesell (pausiert), Borreir Nasir, Komeill Mohammend Ali (beide FC Walsede), Lucas Mensing, Radif Alijan, Dogan Örper (alle Ziel unbekannt), Mathis Wulff (TuS Hemslingen/Söhlingen), Marcel Riffel (TuS Hemsbünde).

Zugänge: Alexander Stripling, Iago Schreier, Vincent Weiß, Johann Büchner, Hannes Lange, Paul Wodarz (alle eigene U 18), Bjarne Vogel, Morten Wilk, Daniel Ziel (alle JSG KAWU U 19), Jonas Knaak (TV Stemmen), Linus Baselt, Tofik Osman (beide JFV Verden/Brunsbrock U 19), Michel Müller (eigene Erste), Melvin Fangmann (eigene Dritte), Cem Din (Bremer SV U 19), Emirhan Ünlü (JFV A/O/B/H/H U 19).

Kader: Tor: Alexander Stripling, Tobias Mießner - Abwehr: Bjarne Vogel, Iago Schreier, Jewgenij Teichreb, Vincent Weiß, Jonas Knaak, Keno Frenz, Tofik Osman, Morten Wilk - Mittelfeld: Michel Müller, Edis Din, Johann Büchner, Aziz Arnavutoglu, Daniel Ziel, Hannes Lange, Paul Wodarz, Melvin Fangmann - Angriff: Cem Din, Linus Baselt, Buba Jabbi, Ammar Jaafar, Emirhan Ünlü.

Spielertrainer: Michel Müller.

Trainer: Patrick Klee.

Teammanager: David Hirsch.

Saisonziel: Klassenerhalt.

Favoriten: SV Anderlingen, TSV Groß Meckelsen, Bremervörder SC, SG Unterstedt.

Der aus der U 18 gekommene Schreier tritt die Nachfolge von Aziz Arnavutoglu an. Der 33-Jährige bleibt aber nicht nur als Führungsspieler im Mittelfeld, sondern auch als Co-Kapitän in einer wichtigen Funktion. „Er steht mir zur Seite. Wir machen das eher zu zweit“, meint Schreier. Arnavutoglu ist neben Jewgenij Teichreb (37) der einzig verbliebene Akteur derjenigen, die die 30 überschritten haben.

Im Prinzip ist das Team eher eine A-Jugend, Spielertrainer Müller ist mit 24 Jahren bereits der Viertälteste. „Ich finde es gut, dass wir so jung sind. Wir haben zwar nicht die Erfahrung, können aber andere Aspekte wie unsere Schnelligkeit einbringen und haben gute Spieler wie etwa Linus Baselt oder Emirhan Ünlü dazu bekommen“, betont Schreier. Die Vorbereitung bestärkt ihn in seinem Optimismus: „Das Ziel ist ja, nicht abzusteigen, aber angesichts der Testspiele finde ich, können wir auch in die obere Tabellenhälfte kommen.“ Spielertrainer Müller ist da zwar etwas defensiver, merkt aber an: „Wenn der Kapitän sagt, wir trauen uns mehr zu, ist das doch super.“

Der Spielertrainer und angehende Erzieher ist gespannt, wie sich sein „Kindergarten“ schlägt, wenn ihm „die Kettenburg-Brüder oder ein Yannik Malende gegenüberstehen“, blickt er bewusst zum Lokalrivalen SG Unterstedt. „Da freuen wir uns drauf. Wir würden schon gerne den einen oder anderen Nachbarn ärgern.“ Vorrangig geht es Müller nach den ewigen Umbrüchen aber darum, „aus dieser Mannschaft endlich mal eine Mannschaft zu machen.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

Schlemmen im Sommer: Entdecken Sie kreative Rezepte im Magazin „Küchengeheimnisse“

Schlemmen im Sommer: Entdecken Sie kreative Rezepte im Magazin „Küchengeheimnisse“

Der STERNGLAS Topseller im exklusiven Deal - 50 Euro sparen!

Der STERNGLAS Topseller im exklusiven Deal - 50 Euro sparen!

Meistgelesene Artikel

Der TuS Rotenburg startet wieder mal als Underdog

Der TuS Rotenburg startet wieder mal als Underdog

Der TuS Rotenburg startet wieder mal als Underdog
Heeslingen nach 4:0 im Halbfinale

Heeslingen nach 4:0 im Halbfinale

Heeslingen nach 4:0 im Halbfinale
Keeper-Notstand in Visselhövede ‒ Oldie Wingerning soll‘s richten

Keeper-Notstand in Visselhövede ‒ Oldie Wingerning soll‘s richten

Keeper-Notstand in Visselhövede ‒ Oldie Wingerning soll‘s richten
Keeper Lenni Schwarz aus Ahausen lernt viel von Horst Lemke

Keeper Lenni Schwarz aus Ahausen lernt viel von Horst Lemke

Keeper Lenni Schwarz aus Ahausen lernt viel von Horst Lemke

Kommentare