Kreuzbandriss / „RSV wird nie wieder eine Option für mich sein“

„Schock“ für Demaku

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Drilon Demaku hatte auf der Tribüne Platz genommen – er ist aufgrund eines Kreuzbandrisses zum Zuschauen verurteilt.

Rotenburg - Diesen Platz, fast am Ende der Tribüne, nimmt Drilon Demaku meist ein, wenn er als Zuschauer ins Ahe-Stadion kommt. Auch gestern war er in Zivil da – unfreiwillig allerdings. Viel lieber hätte er im Spiel gegen seinen Ex-Club, den Rotenburger SV, für den TV Jahn Schneverdingen auf dem Feld gestanden. Doch vor einer Woche hatte der 28-Jährige in der Partie der Fußball-Landesliga gegen den TSV Ottersberg einen Riss des rechten vorderen Kreuzbandes erlitten.

Sein Coach Klaas Rahjen weiß: „Drilon fehlt uns mit seiner Präsenz auf dem Platz.“ Im Hinspiel (2:0) war er auch der Matchwinner gewesen. Am Mittwoch kam die Diagnose – „ein Schock“, wie Demaku erzählt. „Aber ich habe es relativ schnell verarbeitet. Es ist nur das Kreuzband durch, alles andere ist intakt.“ Ob er unters Messer kommt, soll sich heute klären. Klar ist aber, dass die Pause lang wird. „Ich denke, dass ich erst im Winter zurückkomme“, sagt der in Pristina geborene Mittelfeldspieler, der beim RSV groß geworden ist und bis vor zwei Jahren – mit Unterbrechungen – an der Wümme gespielt hat.

Eine erneute Rückkehr zu seinem Heimatclub schließt Demaku übrigens aus: „Es wird nie wieder eine Option für mich sein. Wenn ich so etwas sage, dann ändert sich meine Meinung auch nicht, das wäre mir selbst gegenüber nicht ehrlich.“ Eine Anfrage hatte es von RSV-Vorstandsmitglied Paul Metternich vor Wochen gegeben – doch die Antwort war klar. Zu uneins waren sich Spieler und Verein einst gewesen.

Zudem fühlt sich der in Rotenburg wohnende und in Delmenhorst als Gebrauchtwagenverantwortliche tätige Demaku in Schneverdingen ausgesprochen wohl. Als „Highlight“ bezeichnet er den Club sogar. - maf

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