Die Schnelligkeit ist Jonas Stellings größte Stärke / Voller Einsatz für TV Sottrum

„Ich laufe halt sehr gerne“

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Applaus, Applaus: Jonas Stelling bekam ihn nach seinem eindrucksvollen Auftritt, dankte aber auch den Zuschauern.

Sottrum - Von Matthias Freese. Der Jubel wirkte noch ein wenig verhalten. „Aber das kommt irgendwann, ich habe es nur noch nicht richtig realisiert“, meinte Jonas Stelling nach der geschafften Rückkehr in die Handball-Landesliga. Dass der 19-jährige Linksaußen allerdings einen großen Anteil am 28:24-Sieg seines TV Sottrum gegen den TuS Komet Arsten hatte, war ihm durchaus bewusst.

„Ich bin echt sehr zufrieden mit mir“, gestand Stelling, nachdem auch sein Vater André nach dem Abpfiff zu ihm geeilt und ihn beglückwünscht hatte. Es war sein vielleicht bestes Saisonspiel, dass er gegen den bis dato ärgsten Verfolger abgeliefert hatte. „Arsten liegt mir“, bemerkte Stelling, der sich für seinen TV Sottrum ganz besonders reinhaut. Schließlich absolviert er im Verein gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr, schließlich lief er vor dem Spiel des Kreisoberliga-Spitzenreiters auch bereits für die Reserve in der 2. Regionsklasse auf.

Für Stelling keine Frage, dort zu helfen und seine größte Stärke einzubringen – seine Geschwindigkeit. „Wenn er seine Schnelligkeit ausspielt, kannst du ihn so nicht halten“, findet sein Trainer Norbert Kühnlein. Und Jonas Stelling, auch ein guter Leichtathlet, sagt nur: „Ich laufe halt sehr gerne, am liebsten Tempogegenstöße.“ Fünf seiner sechs Treffer erzielte er denn auch über die erste Welle, meist eingeleitet von Mitspieler Benjamin Nijland. Fehlwürfe? Mangelware! „Wenn ich einmal drin bin, dann läuft es auch“, merkt Stelling an.

Dabei saß er zunächst auf der Bank und löste erst kurz vor seinem ersten Treffer in der 24. Minute Claas Freymuth auf dem Flügel ab. Bis zur 55. Minute ließ Coach Kühnlein ihn drauf. Um hinterher anzumerken: „Er muss noch ein bisschen mehr auf einen hören, was sein Abwehrverhalten und die Eins-gegen-eins-Situationen angeht. Ab und zu muss ich ihm mal in den Arsch treten – dieses Mal aber nicht!“

Mit der Rückkehr in die Landesliga hat Jonas Stelling übrigens auch sein persönliches Saisonziel erreicht. „Es war doof, damals abzusteigen“, erinnert er sich noch an die letzte Landesliga-Saison vor zwei Jahren, als er mit 17 Jahren schon zum Kader gehörte. Umso glücklicher ist er, dass er dazu beigetragen hat, den Betriebsunfall von damals zu reparieren.

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