26 Spieler beim Auftakttraining des RSV 

Schmitz erhöht Druck auf Etablierte

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Fototermin auf dem verschneiten Ahe-Sportplatz? Na klar, schließlich handelt es sich bei Karol Karpus, Sebastian Czimmeck, Milan Kösling, Toni Fahrner, David Airich, Alexander Garuba, Michel Müller und Dennis Gräbnitz (v.l.) ja auch um Winter-Zugänge. Alpha Fadiga und Louis Jaugstetter fehlen auf dem Bild. 

Rotenburg - Von Matthias Freese. Es wird eng in Kabine eins. 26 Spieler des Rotenburger SV teilten sich die eigentlich großzügig geschnittene Umkleide vor dem Auftakttraining des Fußball-Landesligisten nach der Winterpause. Darunter acht von insgesamt zehn Winter-Zugängen.

„Ist doch kuschelig“, meinte Betreuer Jörg Matthies angesichts der ungewohnten Anzahl an Spielern und der draußen vorherrschenden Temperaturen. Am Sonnabend um 10 Uhr hatten Coach Andre Schmitz und Co-Trainer Olaf Mattner auf das Sportgelände zur ersten gemeinsamen Einheit gebeten. Für Neuzugang David Airich war die Uhrzeit kein Problem. 

„Das hat Andre immer so gemacht, auch beim TB Uphusen“, verriet der Stürmer. Von den neuen Gesichtern fehlten lediglich noch der wegen seines Auslandssemesters erst Anfang Februar dazustoßende Alpha Fadiga sowie Louis Jaugstetter aus der U 19. Toni Fahrner, der die Freigabe vom JFV A/O/Heeslingen inzwischen bekommen hat (wir berichteten bereits), war natürlich auch da, als er für den „aufgepeppten“ RSV auf den mit Schnee bedeckten Ascheplatz ging. Ab sofort gilt es für das Kellerkind, die Grundlagen zu bilden, um ab dem 25. Februar, dem Nachholspiel beim SV Komet Pennigbüttel, aus der Abstiegszone zu kommen.

„Es wird Zeit, dass es wieder losgeht“, stellte Mattner fest. Übrigens wird der RSV auch einige Male auf der Anlage des SV Hemelingen in Bremen trainieren und spielen – hier gibt es einen Kunstrasenplatz. Insgesamt acht Testspiele hat Coach Schmitz bis Ende Februar abgemacht, das erste am 29. Januar (13 Uhr) beim Bremer Landesligisten SC Borgfeld.

Bis zum Ende der Vorbereitung will Schmitz seinen Kader übrigens auf 22 bis 23 Spieler wieder reduzieren. „Jeder hat die Möglichkeit, sich zu empfehlen. Die Jungen sollen dabei vor allem auf die Etablierten Druck ausüben. Und ich habe überhaupt kein Problem damit, einem der Etablierten zu sagen, dass es für ihn nicht reicht. Da bringt es ihm nichts, wenn er in seiner Vita Oberliga stehen hat“, betont der Coach.

Das bedeutet letztlich auch, dass die auf dem letzten Rang der Bezirksliga liegende RSV-Reserve sich über neues Personal oder zumindest regelmäßige Aushilfen aus der Ersten freuen darf. „Die Zweite wird so oder so partizipieren“, bestätigt Schmitz, dass es nicht nur bei Tim Potratz – der wie berichtet aus zeitlichen Gründen wieder zurückkehrt – bleiben wird.

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