Schmeichelhaftes 1:0 gegen Worpswede / Mit Schwarz kommt mehr Sicherheit

Peter erlöst Visselhövede

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Im Vorwärtsgang: Außenverteidiger Claas Bargfrede (rechts, im Duell mit Worpswedes Dennis Gmerek) gehörte noch zu den besseren Akteuren des VfL Visselhövede.

Visselhövede - Von Matthias Freese. Jamal Bounoua machte ganz dicke Backen und ließ die Luft nur langsam raus. „Das Spiel war schlecht“, konstatierte der neue Coach des VfL Visselhövede – wohlwissend, dass der 1:0 (0:0)-Heimsieg, den sein Tabellenelfter in der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Worpswede eingefahren hatte, schmeichelhaft war.

„Hauptsache drei Punkte“, stellte auch Stürmer Mariusz Szymanski nach dem Abpfiff fest. Er war nicht ganz unbeteiligt daran gewesen, dass die Heidestädter in den Genuss des Sieges kamen, denn seinen satten Schuss hatte Worpswedes Keeper Michael Kircher nicht festhalten können, sodass Patrick Peter den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte (71.).

Zu Kirchers Entschuldigung sei angemerkt, dass er schon nach einer Viertelstunde mit spürbaren Leistenproblemen sein Tor hütete und sich gleich vier Mal während der Partie von Betreuer Martin Hashagen behandeln ließ. Das Eisspray der Worpsweder war denn auch Mitte der zweiten Halbzeit aufgebraucht, Visselhövede half aus.

Auch sonst „unterstützten“ die Gastgeber den Tabellenneunten aus dem Künstlerdorf trotz ihrer prekären Lage, wo sie konnten – vor allem mit unpräzisem Spiel. Zu selten fand der Ball den eigenen Mitspieler, bisweilen wurde er wie eine Flipperkugel weggeschossen. Frühzeitig erhielten die spielerisch überlegenen Worpsweder beste Chancen, nutzten diese aber nicht. Vor allem der gefährliche Jan-Hendrik Kück vergab mehrfach aussichtsreich, scheiterte an Michel Brückner (7.) oder setzte einen Heber neben den Kasten (21.). Auf der anderen Seite passierte lange Zeit kaum etwas vor dem Gehäuse der Gäste. „Wir hatten unnötige Ballverluste, hatten kaum Ballgewinne und haben keine zweiten Bälle geholt. Der Abstand zwischen Abwehr, Mittelfeld und Sturm war viel zu groß“, las Jamal Bounoua von der Mängelliste vor. „Dabei haben wir die ganze Woche Zweikampf und Abschluss trainiert, davon war aber nichts zu sehen.“

Zur Pause mussten deshalb Marcel Fischer und Jan-Hendrik Warncke draußen bleiben. „Und ich hätte noch weitere Spieler wechseln können“, meinte der Coach. Vor allem die Einwechslung von Marten Schwarz brachte Besserung, denn der 24-Jährige eroberte sich im Mittelfeldzentrum einige Bälle und brachte damit ein wenig Sicherheit ins Visselhöveder Spiel. „Marten spielt die einfachen Bälle, das ist das, was wir brauchten. Er kann sehr gut ein Spiel lesen“, bemerkte Bounoua lobend. Den Sieg bezeichnete der Coach dennoch als „glücklich“. Wichtig war er obendrein, schließlich ist die Gefahrenzone nur zwei Punkte weg.

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