2:1 – RSV II schlägt MTV Riede / Spielgestalter vergibt Elfmeter

Potratz – der tragische Held darf am Ende lächeln

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Verschoss einen Foulelfmeter, legte dafür aber auch zwei Treffer auf: Rotenburgs Tim Potratz (rechts), hier im Duell mit Riedes Tom Salecker.

Rotenburg - Dank Spielgestalter Tim Potratz haben die Fußballer des Rotenburger SV II ihre Heimpartie in der Bezirksliga gegen den MTV Riede am Ende noch mit 2:1 (0:1) gewonnen.

„Ich war irgendwie der tragische Held“, erklärte die Nummer 21 der RSV-Reserve nach Spielschluss. In der 52. Minute hatte Potratz noch die Chance zum 2:1 auf dem Fuß. Doch den fälligen Foulelfmeter parierte Riedes Schlussmann Marcel Bremer stark. „Ich habe noch nie einen Strafstoß verschossen“, ärgerte sich Potratz nach Spielende ein wenig. Dass es doch noch ein versöhnlicher Tag für ihn und seine Mannschaft wurde, lag daran, dass der Offensivgestalter erst kurz vor dem Elfmeter das 1:1 für Patrick Werna aufgelegt hatte (49.) und in der 68. Minute den freistehenden Andrej Edel mustergültig bediente.

Allerdings begann die Partie aus Sicht der Gastgeber alles andere als optimal. Die Mannschaft von Trainer Dariuz Sztorc musste bereits ab der siebten Minute einem Rückstand hinterherlaufen – Tyark-Hendryk Füst hatte Riede nach einem klassischen Konter in Führung geschossen. „In der ersten Halbzeit waren wir nicht auf dem Platz, hatten die Köpfe nicht frei. Von daher durften wir uns über den Rückstand auch nicht beschweren“, erklärte Sztorc.

Das änderte sich erst mit Beginn des zweiten Durchgangs. Sztorc nahm zwei Auswechslungen vor, brachte Jewgenij Teichreb und Kay Slominski für Robert Packmor sowie Jan-Marvin Meyer. „Die Wechsel haben gut gegriffen. Ab da an haben wir ein anderes Gesicht gezeigt“, fand Rotenburgs Coach. Nur vier Minuten nach Wiederbeginn stand es auf einmal 1:1. Erst setzte sich Potratz auf der linken Seite durch und flankte dann den Ball in den Rücken der Rieder Abwehr auf den freistehenden Werna, der nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Drei Minuten später entschied Schiedsrichter Marvin Ditschun (SV Ahlerstedt/Ottendorf) folgerichtig auf Foulelfmeter, nachdem Riedes Marc Lindenberg Andrej Edel im Strafraum von den Beinen geholt hatte – doch dieses Mal versagten bei Potratz die Nerven. 17 Minuten später hatte er diese besser im Griff. Slominski bediente Potratz an der Strafraumgrenze mit einem Zuckerpass, doch statt selbst das Tor zu markieren, legte er den Ball noch einmal quer auf Edel und rettete damit seiner Mannschaft drei Punkte. „Wir haben in der zweiten Halbzeit Herz gezeigt und verdient gewonnen“, konnte der tragische Held nach Abpfiff wieder lächeln.

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