Trainer zieht sich nach drei Monaten aus persönlichen Gründen zurück

Schiwys frühes Aus in Westerholz

Wilhelm Schiwy und der TuS Westerholz – das war nur eine kurze Liaison. Noch vor dem Pokalspiel am Wochenende endete sie.
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Wilhelm Schiwy und der TuS Westerholz – das war nur eine kurze Liaison. Noch vor dem Pokalspiel am Wochenende endete sie.

Westerholz – Die Ära von Wilhelm Schiwy wird als eine der kürzesten in die Geschichte des TuS Westerholz eingehen. Kaum da, ist der erst im Sommer eingestiegene Frauen-Trainer auch schon wieder weg – nach nur zwei Pflichtspielen! Bereits vor dem Achtelfinal-Spiel im Niedersachsenpokal gegen den ESV RW Göttingen legte er sein Amt aus persönlichen Gründen nieder.

„Ja, er hat den Verein um ein Gespräch gebeten“, bestätigt Teammanager Friedrich Rathjen auf Nachfrage. Er habe sich sodann in einem Bremer Lokal mit seiner Frau Inge, Mark Wulfmeyer und Schiwy während der pflichtspielfreien Zeit zusammengesetzt. „Ich habe in diesem Gespräch meinen Entschluss erläutert. Alle haben absolut Verständnis für meine Entscheidung gezeigt und diese vollumfänglich akzeptiert“, betont Schiwy. Um was für „persönliche Gründe“ es sich konkret handelt, ist unklar.

Nichtsdestotrotz blickt der Trainer auf eine zwar kurze, aber doch intensive und erfolgreiche Zeit bei der Landesligamannschaft des TuS Westerholz zurück. „Ich war mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei, hatte eine großartige Trainingsbeteiligung und die Mädels haben klasse mitgezogen. In den Tests haben wir überzeugt und dann im Niedersachsenpokal gegen den OSC Hannover (Oberliga, Anm. d. Red.) sowie im ersten Ligaspiel beim Titelaspiranten Celle verdient gewonnen“, spricht er von einer ordentlichen Bilanz seiner dreimonatigen Amtszeit.

Schiwy bedankt sich bei allen Verantwortlichen sowie den Spielerinnen und wünscht seinem Nachfolger sowie der Mannschaft eine erfolgreiche Saison: „Ich bin sicher, die werden oben mitspielen – wenn nicht sogar um die Meisterschaft. Dafür wünsche ich dem TuS Westerholz alles Gute, gutes Gelingen und stets ein glückliches Händchen.“

„Wir danken Wilhelm für seine geleistete Arbeit und sind derzeit auf der Suche nach einem neuen Trainer, übergangsweise werden wir es mit einer internen Lösung versuchen“, verrät Fritz Rathjen. Eine Trainingseinheit gemeinsam mit der Reserve übernimmt weiterhin Lizenz-Trainerin Kathrin Riepshoff, ansonsten werde es unter der Woche individuell organisiert. Hädecke ist nach wie vor im Trainerstab und auch Steffen Soutschek wird seine Erfahrung und sein Fachwissen mit einbringen. „Steffen ist in meinen Augen ein ausgewiesener Fußball-Fachmann, der auch eine wunderbare Besetzung für meine Nachfolge wäre“, findet Schiwy. Aber das müssten „natürlich die Verantwortlichen des Vereins entscheiden“. Wie es aussieht, ist jene Entscheidung noch nicht getroffen. „Alles Weitere wird sich zeigen“, möchte Rathjen nichts überstürzen.

Von Iris Schmökel

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