Ehemaliger Coach absteigen

Schickt Rotenburg Aevermann runter?

Johann Knodel (am Ball) und sein TuS Rotenburg müssen im Duell mit Ex-Coach Steffen Aevermann die Chancen besser nutzen. Im Derby gegen Bremervörde war die Effektivität ein Manko. - Foto: Freese
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Johann Knodel (am Ball) und sein TuS Rotenburg müssen im Duell mit Ex-Coach Steffen Aevermann die Chancen besser nutzen. Im Derby gegen Bremervörde war die Effektivität ein Manko.

Rotenburg - Für den TuS Rotenburg geht es in der Handball-Oberliga eigentlich nicht mehr um viel. Und trotzdem ist das Heimspiel gegen den SV Beckdorf (Sonnabend, 19.30 Uhr) in der Pestalozzihalle ein ganz besonderes.

Zum einen ist es die letzte Partie, es geht noch um den sechsten Platz, und mit einem Erfolg zum Ausklang könnte der ehemalige Rotenburger Coach Steffen Aevermann mit seiner neuen Mannschaft in die Verbandsliga absteigen.

Für Beckdorf geht es noch um alles. Das Team steht mit 20:30 Punkten auf dem elften Platz. Da aber noch nicht klar ist, ob der OHV Aurich aus der 3. Liga absteigt und damit auch vier Mannschaften aus der Oberliga runter müssen, braucht der Gast unbedingt einen Sieg. Aevermann war bis 2015 Trainer in Rotenburg und hatte das Team damals in der Landesliga verlassen. Nun ist der Coach ausgerechnet auf die Schützenhilfe seiner ehemaligen Spieler angewiesen.

Rotenburgs Übungsleiter Nils Muche denkt jedoch nicht daran, die Punkte zu verschenken. „Nach der alles in allem tollen Saison – immerhin waren wir vor drei Jahren noch in der Landesliga – und der im letzten Drittel etwas durchwachsenen Leistung des Teams, wollen wir die Saison mit einem positiven Ergebnis beenden. Das sind wir uns und unseren tollen Fans schuldig“, fordert der Coach.

Muche ist überzeugt davon, dass Beckdorf mit aller Macht gewinnen will und auch ähnlich hart in die Zweikämpfe gehen wird wie der TSV Bremervörde (24:28) im Derby am vergangenen Sonnabend. „Da heißt es für uns, dass wir nochmals alles geben müssen und voll gefordert sind“, sagt der Übungsleiter.

Etwas unglücklich ist die Ansetzung der Unparteiischen. Denn die Partie wird von Dennis Bendtsen und Jens Peper (beide Horneburg) geleitet. Das Duo leitete auch schon das überharte Derby-Hinspiel gegen Bremervörde und griff nicht durch. „Diese Ansetzung ist nicht unbedingt zu verstehen, aber wir gehen ganz unvoreingenommen an die Sache heran“, verspricht Muche. Seine Spieler sind alle fit und brennen darauf, die erste Spielzeit in der Oberliga mit einem Erfolg abzuschließen.

Misere winkt die Torjägerkanone

Übrigens könnte sogar ein Titel nach Rotenburg gehen. Linksaußen Lukas Misere ist mit 201 Treffern aktuell der beste Torschütze der Liga und kaum noch einzuholen. Sein erster Verfolger Christian Rußwinkel vom TV Bissendorf-Holte kann mit seinen 188 Treffern kaum noch gleichziehen.

jho

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