Norddeutscher Meistertitel geht in den Beeke-Ort / Windler: „Außergewöhnlich“

Scheeßeler Tennis-Herren 60 brillieren – 6:0 im Finale

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Fünf Einzel, fünf Siege: Die Bilanz von Dieter Eiseler liest sich makellos.

Scheeßel - Mit einer sportlichen Erfolgsbilanz, die in der mehr als 60-jährigen Vereinsgeschichte ihresgleichen sucht, haben die Tennis-Herren 60 des TC BW Scheeßel die faustdicke Überraschung geschafft.

Hochverdient mit 6:0 gewannen sie das Finale gegen den SV Berliner Bären und sicherten sich damit die Norddeutsche Meisterschaft. „Das ist außergewöhnlich, das haben wir noch nie geschafft“, freute sich der Vorsitzende des Tennisclubs, Rainer Windler.

Einen souveränen Auftritt legte gleich zu Beginn an Position zwei spielend Wolfgang Schmitt hin. Er antwortete auf die starken Aufschläge von Reinhard Mager mit punktgenau platzierten Returns in die Ecken und schaffte damit die entscheidenden Breaks zum umjubelten 6:3, 6:1.

Kämpferisch stark und druckvoll agierte Hermann Gerken in seinem Match an Position vier. Gegen Rolf Sternberg setzte Gerken seine starke Vorhand ein und trieb den laufstarken Berliner immer wieder über den Platz. „Meine Taktik mit vielen Bällen über die Rückhandseite von Rolf Sternberg ist voll aufgegangen“, freute sich Gerken nach seinem souveränen 6:4, 6:2- Sieg.

Im Spitzeneinzel ließ Dieter Eiseler seinem Kontrahenten Jürgen Fleischfresser nicht den Hauch einer Chance und fuhr ein klares 6:2, 6:4 ein. Eiseler wie auch Schmitt weisen damit in allen Matches eine lupenreine Einzelbilanz mit insgesamt fünf Erfolgen auf.

Am härtesten hatte der Scheeßeler Reinhard Barth im letzen Spiel zu kämpfen. Gegen den Berliner Linkshänder Jörgen Jacobs kam Barth nach verlorenem ersten Satz (2:6) immer besser in Fahrt und war im zweiten Durchgang voll da. Mit knallharten „Winnerschlägen“ spielte er sich in einen waren Rausch und zeigte im Match-Tie-Break seine Nervenstärke. Die Satzgewinne zum 6:3 und 10:6 bedeuteten für Scheeßel den vorzeitigen Gesamtsieg. „Unglaublich“, waren seine ersten Worte nach dem verwandelten Matchball. Die enttäuschten Berliner verzichteten schließlich auf die Abschlussdoppel, da die Niederlage feststand.

„Mit diesen Erfolg haben wir überhaupt nicht gerechnet“, freute sich Mannschaftsführer Wolfgang Staritz, der verletzungsbedingt nicht auflaufen konnte. „Die zahlreichen Zuschauer haben uns zusätzlich motiviert.“

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