Tag der Handballjugend verlief „reibungslos“ / 1 300 Aktive

Der TV Scheeßel sahnt so richtig ab

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In die Zange genommen: Detje Niemann von der weiblichen C-Jugend des TuS Rotenburg.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. „Die Veranstaltung hätte nicht besser laufen können. Es hat alles reibungslos geklappt. Die Bedingungen waren einfach optimal“, schwärmte Friedrich Behrens.

Der Handball-Boss des TuS Rotenburg hatte mit seiner Aussage Recht, denn aus Sicht des Altkreises verlief der Tag der Handbaljugend, der gestern mit knapp 1 300 Aktiven im Rotenburger Ahe-Stadion über die Bühne ging, mehr als erfreulich. Der TV Scheeßel, der gastgebende TuS Rotenburg sowie die JSG Ottersberg/Sottrum sicherten sich zusammen insgesamt acht Podestplätze. Das Abschneiden von Rotenburgs männlicher A-Jugend war besonders beeindruckend, schließlich holte das Team ungeschlagen den Gesamtsieg. „Meine Jungs haben ein super Tempo gespielt. Natürlich ist es ein schöner Nebeneffekt, dass wir mit einer weißen Weste gewonnen haben“, freute sich Coach Thorsten Misere. Platz drei ging an den Landesliga-Rivalen TV Scheeßel.

Auch in den anderen Altersklassen zeigte der Beeke-Club gute Leistungen. So holte sich die männliche B-Jugend hinter der SG Achim/Baden den zweiten Rang. „Das Team hat mich am meisten beeindruckt“, lobte Scheeßels Trainerfuchs John Köhler. Die C-Jugend-Handballer siegten im Halbfinale gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf souverän mit 11:5 und zogen damit ins Endspiel ein. Dort war der TV Oyten aber eine Nummer zu groß, sodass Scheeßel mit 1:11 mehr als deutlich verlor. „Der zweite Platz ist für uns ein richtig schöner Erfolg“, erklärte Trainer Nicolai Kosch.

Tag der Handballjugend in Rotenburg

Tag der Handballjugend in Rotenburg

Bei der D-Jugend waren die Scheeßeler noch stärker vertreten. Am Ende hatte der Verein Grund zum Strahlen, denn die erste Mannschaft sicherte sich vor der JSG Ottersberg/Sottrum Platz eins, die Reserve belegte den dritten Rang. Doch überraschend kam das erfolgreiche Abschneiden für Abteilungsleiterin Ina Hanck nicht. Auf die Frage, ob mit einem so guten Resultat – der TV Scheeßel war nach dem TV Oyten der zweitbeste Verein der gesamten Veranstaltung – im Vorfeld zu rechnen war, antwortete sie: „Ja.“ Um dann mit einem Augenzwinkern zu ergänzen: „Ein bisschen selbstbewusst muss man ja sein.“

Die weibliche A-Jugend des TuS Rotenburg, die bis auf Anna-Lena Henke aus den bisherigen B-Jugendlichen besteht, zeigte, dass in der kommenden Saison mit ihr durchaus zu rechnen ist. Einzig gegen den künftigen Nachwuchs-Bundesligisten TV Oyten waren die Wümmestädterinnen chancenlos. So war die Niederlage auch nicht verwunderlich.

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