„Reality-Check“ in Osnabrück

Hurricanes geraten beim 60:95 unter Druck

Alecia Cooley gehörte unterm Brett noch zu den besten Hurricanes-Spielerinnen. - Foto: Freese
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Alecia Cooley gehörte unterm Brett noch zu den besten Hurricanes-Spielerinnen.

Scheeßel - Noch ist es wohl zu früh für eine Zielkorrektur, doch nach der zweiten Saisonniederlage – vor allem in dieser Höhe – müssen die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes wohl die Erwartungen herunterschrauben. Bei den Panthers des Osnabrücker SC, einem der Titelaspiranten, setzte es eine empfindliche 60:95 (32:50)-Niederlage. Nach zwei Spielen bleibt der Play-off-Anwärter punktlos.

Mit bissigen Raubtieren kann das Team von Coach Christian Greve offensichtlich nicht so gut umgehen – erst die Heimniederlage gegen die SG Bergische Löwen, jetzt die Schlappe bei den Panthers vor voller Hütte, sprich 650 Zuschauern. „Wir haben am Anfang gar keinen Zugriff gehabt und sind überrant worden“, räumte Greve ein und stellte gegen Ende des ersten Viertels auf eine Zonenverteidigung um. Mirja Beckmann hatte von der Freiwurflinie die ersten Punkte zum 2:13 erzielt (5.). Die mit fünf Profis angetretenen Gastgeberinnen strahlten aus der Distanz enorme Gefahr aus. Vor allem Sarah Olson und Melina Knopp waren besonders in Dreierlaune.

Zwar verkürzten die Hurricanes im zweiten Viertel zwischenzeitlich auf 24:34 (14.), lagen zur Pause aber recht aussichtslos mit 32:50 hinten. Immerhin: Das junge Greve-Team steckte nicht auf und kam noch einmal zurück. Als Centerin Alecia Cooley auf 41:50 verkürzte (24.), keimte leise Hoffnung auf. Die zerstörte jedoch Milica Milosev schnell per Dreier. Mit 71:48 zog Osnabrück bis zum Ende des Durchgangs weg, Olson baute den Vorsprung beim 86:55 erstmals auf mehr als 30 Punkte aus (37.). „Wir haben uns dem hohen Druck ergeben. Jeder Lauf, den wir hatten, hat Osnabrück mit einem Dreier beantwortet – aber sie haben auch ein ganz anderes Line-up als wir“, bemerkte Greve. Sein Team kann sich mit den Top-Mannschaften der Liga wohl noch nicht messen: „Das war für alle Beteiligten eine Art Reality-Check.“ 

- maf

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