Daumen hoch bei Bruns

In Sandkrug will der Rechtsaußen wieder treffen und die Punkte mitnehmen

„So eine kleine Verletzung setzt mich nicht außer Gefecht“, betont Luka Bruns und meint seinen lädierten Daumen. - Foto: Freese
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„So eine kleine Verletzung setzt mich nicht außer Gefecht“, betont Luka Bruns und meint seinen lädierten Daumen.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Das kommt äußerst selten vor – ein Spiel, in dem Luka Bruns leer ausgeht. Passiert ist es am vergangenen Wochenende im Duell der Handball-Oberliga beim VfL Fredenbeck. Allerdings war der Rechtsaußen des TuS Rotenburg mit einer schmerzhaften Handverletzung – einer großen Fleischwunde am rechten Daumen – aufgelaufen. „Das ist aber keine Ausrede. Es lag daran, dass ich nur einen Wurf hatte“, sagt er. Am Samstag (19.30 Uhr) soll sich das ändern. Vor dem letzten Auswärtsspiel 2018 bei der TSG Hatten-Sandkrug verspricht Bruns Besserung und betont: „So eine kleine Verletzung setzt mich nicht außer Gefecht.“

Trotz der 27:32-Niederlage beim Drittliga-Absteiger Fredenbeck liegt der TuS Rotenburg als Tabellensiebter mit 12:10 Zählern voll im Soll. „Wir stehen gut da, es ist aber nicht optimal gelaufen, denn wir hätten zwei, drei Punkte mehr haben können“, denkt Bruns vor allem an die Niederlage bei der SG HC Bremen/Hastedt. Deshalb peilt der Linkshänder in Sandkrug „ganz klar zwei Punkte an“, damit das Polster nach unten für die Rückrunde weiter komfortabel bleibt. „Wir können immer noch frei aufspielen, müssen aber alles raushauen, was geht.“

Auffällig ist beim Blick auf die Tabelle vor allem, dass der TuS Rotenburg trotz seines Goalgetters Lukas Misere und der zuverlässigen Schützen Sören Heyber und Bruns erst 266 Treffer erzielt hat – weniger als jedes andere Team der Liga. Dafür kassierte die Wümme-Sieben erst 277 Gegentore – hier sind wiederum nur Spitzenreiter OHV Aurich und der Tabellendritte ATSV Habenhausen besser. „Wir spielen konstanter und haben eine gute Abwehr hingestellt“, findet Bruns und weiß, dass in den Rotenburger Spielen oft relativ wenig Tore fallen. Erst einmal erzielten die Mannen von Trainer Nils Muche mehr als 30 Tore, erst zweimal kassierten sie mehr als 30. „Die gegnerischen Mannschaften versuchen bei uns immer, das Spiel langsam zu gestalten und lange Angriffe zu fahren, weil sie ein Problem haben, ohne Backe zu spielen“, erläutert der 24-Jährige seinen Eindruck.

Mit Hatten-Sandkrug wartet ein Team, das laut Bruns „eine solide 6:0-Abwehr hinstellt.“ Mit dem 29:19 beim SV Beckdorf hat es zudem Rückenwind erhalten. Erneut kommt es zum Duell zweier Top-Torjäger – Lukas Misere (77) contra Andre Haake (78). Der Spielmacher des Tabellenneunten kam vom Ligarivalen HSG Delmenhorst.

Ich brauche ab und zu Feuer unterm Arsch.

Luka Bruns über Coach Nils Muche, der auch mal lauter an der Seite wird

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