Schwache Botheler kassieren 0:5-Pleite

Sascha Denell weiß: „Den Saisonstart haben wir versaut“

Achtung, Stürmer: Bothels Malte Woltmann (M.) wird vor gut besuchten Rängen von Anderlingens Lucas Heins gejagt.
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Achtung, Stürmer: Bothels Malte Woltmann (M.) wird vor gut besuchten Rängen von Anderlingens Lucas Heins gejagt.

Anderlingen/Bothel – Auch nach dem zweiten Saisonspiel stehen die Kreisliga-Fußballer des TuS Bothel noch ohne einen einzigen Punkt da. Beim SV Anderlingen unterlagen die vom verletzten Torwart Sascha Denell gecoachten Gäste gleich mit 0:5 (0:2). „Das Spiel war für die Stimmung nicht gerade förderlich. Den Saisonstart haben wir versaut, wir verfallen aber nicht in große Panik“, resümierte Denell im Anschluss an die Nachholpartie.

Vor gut besuchten Rängen spielten die weiter trainerlosen Botheler wie bereits bei ihrem Auftaktmatch fünf Tage zuvor beim TuS Zeven eine enttäuschende erste Halbzeit. Die Grün-Weißen blieben ohne zwingende Chance, agierten im Aufbau zu schwach und konnten sich gegen aggressive Gastgeber zu keinem Zeitpunkt durchsetzen. „Ich kann mir das auch nicht erklären“, wirkte Denell ratlos und ergänzte: „Unsere kämpferische Leistung hat nicht gestimmt, wir haben die zweiten Bälle nicht bekommen und Anderlingen hat es mit den schnellen Bällen auch gut gemacht.“

Dabei hatte Bothel die Startelf ganz schön umgekrempelt. Für den verhinderten Co-Trainer Torben Klinger rückte Tim Beyer auf die linke Abwehrseite. In der Mitte hatte Kevin Altmann mit Malte Woltmann einen neuen Partner, da Torsten Hoops zusammen mit Lennart Henke die Doppel-Sechs bildete. Einer der wenigen Lichtblicke blieb Innenverteidiger Woltmann. „Er hat eigentlich noch ein gutes Spiel gemacht“, fand Denell.

War die erste Halbzeit mit den Gegentoren durch Andre Steffens in der 12. und 37. Minute schon schlimm, so wurde es im Gegensatz zum Zeven-Spiel nach dem Wechsel nicht besser. Mit dem schnellen 0:3 durch Lucas Heins (52.) war endgültig der Widerstand der Botheler gebrochen, die erneut fünf Gegentore kassierten. Erneut Heins (62.) und Brian Müller (64.) erhöhten.

Immerhin feierte der lange verletzte Stürmer Cedric Ahrens in der 72. Minute sein Comeback. Doch es war kein Spiel, in dem er etwas hätte bewegen, geschweige denn zum Helden hätte werden können. Während Anderlingen mit dem dritten Dreier die Spitze übernahm, hängt Bothel unten drin.

Die Tür ist zu: Bothels Verteidiger Tim Beyer versperrt Torjäger Andre Steffens den Weg.

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