Staffelteilung, Aufstiegsrunden und Co.: Konzept für die neue Spielzeit steht

Saisonstart der anderen Art

Bald rollt der Ball wieder: Auf Kreisebene ist der Saisonstart fürs erste September-Wochenende geplant.
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Bald rollt der Ball wieder: Auf Kreisebene ist der Saisonstart fürs erste September-Wochenende geplant.

Rotenburg – Es ist offiziell: Nach mehr als sechsmonatiger Pause dürfen bald auch die Fußballer auf Kreisebene wieder in die Saison starten. Aber: „Es wird keine Serie wie gewohnt. Dazu hat uns das Virus noch zu sehr im Griff“, stellt Frank Michaelis klar. Nichtsdestotrotz plant der Spielausschuss-Vorsitzende des Fußball-Kreises Rotenburg, am ersten Wochenende im September in die neue Saison zu starten. Die Spielpläne werden aktuell erstellt. In den nächsten Tagen sollen sie an die zuständigen Staffelleiter zugestellt werden. So viel vorweg: Es soll weniger Spiele als üblich geben. Das generelle Konzept steht bereits. Ein Überblick.

Einfache Runde von Kreisliga bis in 2. KK

Für die Kreisliga sowie die 1. und 2. Kreisklassen plant der Spielausschuss eine einfache Runde. Heißt: Jede Mannschaft spielt einmal gegen die anderen Teams. Anschließend sind Auf- und Abstiegsrunden angedacht, die „alle Entscheidungen herbeiführen sollen“, erklärt Michaelis. Es gibt sogar schon einen Plan für den Fall, dass die Corona-Krise ein weiteres Mal zum vorzeitigen Abbruch der Saison führt: „Dann werden die Platzierungen nach der einfachen Runde als entsprechende Entscheidungsgrundlage herangezogen“, verrät der Lauenbrücker.

Kleinere Staffeln in 3. und 4. KK

In den 3. und 4. Kreisklassen sind die Staffeln noch einmal deutlich verkleinert worden. Der Spielausschuss hofft, auf diese Weise eine Hin- und eine Rückrunde stattfinden lassen zu können. Schließlich ist der Spielplan bei weniger Mannschaften nicht mehr ganz so eng getaktet. Die neuen Staffeln unterteilen sich in die Bereiche Nord, Süd, West und Ost.

Drei Staffeln bei den Altherren

Ähnlich wie auf der unterklassigen Kreisebene plant der Spielausschuss auch mit den Altherren. So soll es drei Staffeln geben in denen ebenfalls Hin- und Rückrunde ausgespielt wird – ebenso bei den S 40, bei denen die Unterteilung jedoch nur in zwei Staffeln erfolgt.

Kreispokal: Ja, aber ...

Der Pokal in Zeiten der Corona-Krise ist ein munter diskutiertes Thema – es gibt viele Befürworter, aber auch einige Gegner. Aktuell sieht es so aus, dass der Kreispokal I (DFB-Pokal) und die Wettbewerbe der Altherren+ und der S 40 stattfinden können. Natürlich gilt es immer noch, die Entwicklungen der Corona-Krise zu beobachten. „Der Kreispokal II muss indes leider noch eine Spielzeit warten“, bedauert Michaelis. Die Begründung liegt auf der Hand. In der kommenden Saison sei die Zeit dafür einfach viel zu knapp. „Bitte habt dafür Verständnis“, betont der Vorsitzende des Spielausschusses.

Die Ansetzung der Spieltage

Der Spielausschuss plant die Saison vorausschauend. „Wir werden immer wieder Spieltage frei lassen. Es ist damit zu rechnen, dass kurzfristig Spiele nicht stattfinden können“, betont Michaelis. Er fügt an, dass es zudem schwierig werden könnte, zwei Heimspiele unmittelbar hintereinander auszutragen – also dass zum Beispiel die zweite Herren direkt vor der ersten spielt. „Nicht alle Vereine verfügen über ausreichend Umkleide- beziehungsweise Duschräume“, weiß der Lauenbrücker. Da jedoch genau solche Ansetzungen der Wunsch vieler Vereine seien, werde es diese dennoch vereinzelt geben. „Zeitliche Verlegungen können natürlich entsprechend vorgenommen werden, um Engpässe in den Kabinen und Duschen zu vermeiden“, stellt Michaelis klar und weist darauf hin, dass Verlegungen mindestens sieben Tage vorher online beantragt werden müssen.

Keine Spielebörse, aber Infoveranstaltung

Klare Sache: Es gibt zu Saisonbeginn in diesem Jahr keine Spielebörse. Stattdessen veranstaltet der Fußball-Kreis vermutlich am 10. September eine virtuelle Info-Veranstaltung. Details werden zeitnah bekannt gegeben.

Kreismeisterschaft in der Halle entfällt

Die Hallen-Kreismeisterschaft im Futsal entfällt im Winter ersatzlos. „Es wird kaum möglich sein, an einer Turnierrunde mit vielen Teams in wenig Kabinen den Hygienereglen Folge leisten zu können“, weiß Michaelis. Da der Zuspruch in den vergangenen Jahren sowieso „stark gelitten“ hatte, könnte diese Entscheidung für viele Mannschaften zu verkraften sein – außer für die SG Unterstedt. Dem Kreisligisten bleibt damit die Chance verwehrt, den Titel auch noch ein viertes Mal in Folge zu gewinnen.

Von Lea Oetjen

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