Verband der Hansestadt legt Konzept vor

Saisonabbruch im Fußball? Hamburg hat einen Plan ‒ Niedersachsens Kicker müssen darauf noch warten

Fußbälle liegen auf einem Fußballfeld.
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Der Ball ruht derzeit auf allen Plätzen

Rotenburg – Die Kritiker dürften dem Hamburger Fußball-Verband (HFV) jetzt vorwerfen, er würde vorpreschen. Doch mit seinem offenen Brief sorgt Präsident Dirk Fischer bei den Vereinen aus der Hansestadt für Klarheit, was die aktuelle Saison angeht. Im Gegensatz zum Niedersächsischen Fußballverband gibt es in Hamburg seit Freitag ein terminlich geregeltes Abbruch-Szenario. Sollte eine Öffnung der Sportanlagen und ein Mannschaftstraining nicht ab dem 13. Februar möglich sein, wird die Saison abgebrochen und die Serie 2021/2022 am 1. Juli in gleicher Konstellation gestartet.

Fischer verweist auf die Inzidenzzahlen, die nicht so rasch sinken, „wie viele von uns das erhofft haben“. Er macht deutlich, dass diese Werte nachhaltig unter 50 liegen müssten, damit die Plätze geöffnet würden. Unter dieser Prämisse und den Erkenntnissen von Videokonferenzen und einer Vereinsumfrage erarbeitete das Präsidium einen Rahmenplan und prüfte, wann seine 3 185 Mannschaften spätestens mit dem Spielbetrieb

beginnen müssten, um in allen Altersbereichen eine komplette Hinrunde, die zur Wertung über Auf- und Abstieg entscheiden würde, zu Ende spielen zu können. „Im Ergebnis ist dafür das Wochenende 27./28. Februar 2021 der letztmögliche Starttermin. Weitere Voraussetzung für dieses Startwochenende ist eine mindestens 14-tätige Trainingsmöglichkeit in Mannschaftsstärke“, so Fischer.

Steigt ab 13. Februar kein Training, wird die Saison gecancelt

Sollte also der 13. Februar verstreichen, ohne dass Mannschaftstraining möglich ist, „wird die Saison 2021/2022 am 1. Juli 2021 mit dem Stand 1. Juli 2020 neu begonnen; dann gäbe es in der Saison 2020/2021 keine Meister sowie keine Auf- oder Abstiege.“ Über überregionale Auf- und Abstiege müsste gesondert entschieden werden, heißt es. Spannend ist die Entscheidung auch vor dem Hintergrund, dass der Hamburger Verband zum Norddeutschen Fußball-Verband gehört und mit Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen eine aufgrund der Pandemie aufgeteilte Regionalliga bildet. „Unser aller Bestreben ist, dass wir alle und vor allem unsere Mädchen und Jungs schnellstmöglich wieder kicken können. Über allen Bemühungen steht aber auch die Verantwortung für die Gesundheit aller unserer Mitglieder“, schreibt Fischer.  maf

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