Rückkehrer Steffen Mech über seine Jokerrolle und die Perspektiven des Teams

„Sottrum oder gar nicht“

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Sottrums Steffen Mech ist ein Experte für ruhende Bälle.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias Freese. SottrumKreis-Rotenburg - Von Matthias Freese. Lange war er von der Bildfläche verschwunden, seit vier Punktspielen ist er wieder da: Steffen Mech (28), offensiver Mittelfeldakteur des TV Sottrum, spricht über seine Rückkehr, seine Jokerrolle und die Perspektiven seiner Kreisliga-Fußballer, die seit zehn Spielen ungeschlagen sind und als Zweiter in Lauerstellung liegen.

Vor der Saison tauchte Ihr Name nicht im Kader auf, jetzt sind Sie aus der Versenkung „aufgetaucht“. Wie kommt‘s?

Steffen Mech: Ich war beruflich in Nürnberg, habe deshalb ungefähr zwei Jahre nicht mehr gespielt, jetzt bin ich in Bremen in einer Digitalmarketingagentur tätig – das ist der Grund, warum ich wieder Zeit habe. Und da habe ich mir gesagt: Sottrum oder gar nicht.

Und was hat sich seither in Sottrum verändert?

Mech: Ich kannte die halbe Mannschaft nicht mehr und muss beim Kreisspiel zu Anfang nicht mehr in die Mitte, weil ich inzwischen zum alten Eisen gehöre.

Wie gefällt Ihnen denn der „neue“ TV Sottrum?

Mech: Ich bin total froh, dass Leute wie ‚Tiddy‘ Michaelis, Vitalij Kalteis, Marco Köster oder Yannik Stelling noch da sind, aber auch, dass viele junge dazugekommen sind. Und ich finde es cool, dass wir Fußball spielen und nicht bolzen. Wir spielen mit Köpfchen nach vorne, wir haben eine Taktik – und die scheint sich zu bestätigen.

Kann die Mannschaft um den Titel mitspielen?

Mech: Auf jeden Fall. Tut sie ja auch. Entscheidend ist: Wir gewinnen jetzt auch mal dreckige Spiele, das haben wir früher nicht.

Sie haben die letzten vier Punktspiele absolviert und sind stets eingewechselt worden. 81 Einsatzminuten stehen in der Statistik.

Mech: (lacht) So viel? Gefühlt waren das weniger.

Die Jokerrolle reicht ihnen also nicht?

Mech: Auf Dauer nicht. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich nicht gerne auf der Bank sitze. Aber ich kann es auch verstehen, ich bin schließlich in eine funktionierende Mannschaft gekommen. Die Hauptsache ist, dass die Mannschaft gewinnt – und wenn es dann durch Joker-Tore ist, ist es auch schön.

Zwei haben Sie schon erzielt. Da dürfte sich die Einsatzzeit bald erhöhen, oder?

Mech: Jedes Erfolgserlebnis spricht dafür. Ich hatte einen Trainingsrückstand durch die zwei Jahre Pause, aber es wird immer besser.

Jetzt geht’s zum TSV Bülstedt/Vorwerk. Ein gefährlicher Gegner.

Mech: Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen. Gegen die haben wir unsere erste und bisher einzige Niederlage kassiert.

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