Hurricanes dominieren in Osnabrück mit 74:54

Die Rückkehr der „Dreier-Bande“

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Die drei besten Werferinnen der Hurricanes auf einem Bild versammelt: Shaniqua Nilles (r.) kam in Osnabrück auf stolze 26 Punkte, Pia Mankertz (M.) auf 21 und Cassidy Clark auf 14.

Rotenburg - Mit zwei Auswärtssiegen in weniger als 48 Stunden haben die Avides Hurricanes ihre Ansprüche auf einen Play-off-Rang in der 2. Basketball-Bundesliga Nord der Damen untermauert. Nach dem 59:53-Erfolg am Donnerstagabend bei Eintracht Braunschweig entschied der Erstliga-Absteiger am Sonnabend auch das nächste Niedersachsenduell für sich. Im ersten Rückrundenspiel dominierten die Hurricanes mit 74:54 (36:25) beim Osnabrücker TB und rückten dadurch auf Rang fünf vor.

„Das war unser bestes Spiel in dieser Saison“, betonte Hurricanes-Coach Mahir Solo gut gelaunt und lobte: „Wir haben eine großartige Defense gespielt, waren in der Offense gut organisiert und haben uns gute Würfe erarbeitet. Jede Spielerin hat genau das getan, was verabredet war und gemacht werden musste. Sie haben zusammen ein tolles Spiel abgeliefert.“

Aus einer starken Mannschaft stach neben Kapitänin Pia Mankertz, die auf 21 Punkte, acht Rebounds und sechs Assists kam, vor allem die US-Amerikanerin Shaniqua Nilles hervor. Sie erzielte mit 26 Punkten ihren bisherigen Bestwert in dieser Saison, wobei sie eine überragende Dreier-Quote vorwies – vier von fünf Versuchen waren von Erfolg gekrönt. Hinzu kamen für die Flügelspielerin sieben Rebounds und drei Assists. „,Shaq‘ hatte einen wirklich guten Wurf-Abend“, fand auch Coach Solo.

Auffällig war aber auch die insgesamt gute Quote aus der Distanz. Mankertz traf in dieser Kategorie drei Mal, Cassidy Clark und Jugend-Nationalspielerin Lotta Stach jeweils zwei Mal – insgesamt kamen die Hurricanes damit auf beachtliche 52,4 Prozent bei den Dreiern – ihr Top-Wert der Saison. Die „Dreier-Bande“ ist also wieder da! „Wir haben einfach den Ball sehr gut laufen lassen. Und dann kommt man in einen Rhythmus und trifft automatisch auch besser von außen“, erklärte Kapitänin Pia Mankertz die Rückkehr zur einstigen Stärke.

Osnabrück entscheidet Reboundvergleich für sich

Angesichts der Trefferbilanz störte es auch nicht, dass Osnabrück den Reboundvergleich (39:34) für sich entschied. Trotzdem stand das Solo-Team in der Defense gut, allen voran Andrea Baden zeigte bis zu ihrem fünften Foul einen engagierten Auftritt und hielt Osnabrücks beste Scorerin N´Dea Bryant in Schach. Die Amerikanerin kam nur zu 15 Punkten – so wenig wie noch nie in dieser Spielzeit.

Per Dreier hatte Mankertz das erste Viertel mit 23:12 beendet, pünktlich zur Halbzeitsirene gelang Andrea Baden der Buzzerbeater zum 36:25. Dem bisherigen Tabellenvierten Osnabrück gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen, zumal die Hurricanes-Fans die Partie zum Heimspiel machten. Als Michelle Müller ihre beiden Freiwürfe für die Gastgeberinnen nicht im Korb unterbrachte und Cassidy Clark mit einem Dreier auf 49:31 erhöhte (27.), war die Vorentscheidung gefallen. Nilles baute den Vorsprung erstmals auf mehr als 20 Punkte aus (59:38/33.). Und Pia Mankertz stellte später fest: „Die beiden Siege waren echt noch mal wichtig für uns!“ 

maf

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