Sottrumer mischen munter mit

Rubarths flotter Ritt auf Platz drei

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Bernd Rubarth legte einen flotten Ritt mit Centucky hin und wurde Dritter.

Sottrum – Der letzte Starter sorgte unfreiwillig für ein abruptes wie spektakuläres Ende in der Springprüfung der Klasse M* am Auftakttag des Sottrumer Reitturniers: Liv Chacco verweigerte den Sprung, Thomas Brandt (RSG Winsen/Aller) ging aus dem Sattel, stürzte ins Hindernis, blieb aber unverletzt. Da erging es Lokalmatador Bernd Rubarth (RV Sottrum) in dieser Prüfung besser. Der 53-Jährige belegte mit einer strafpunktfreien Runde auf dem sechsjährigen Wallach Centucky den dritten Platz.

Als Sechster von 28 Startern schien Rubarths Zeit (54,86 Sekunden) lange nicht zu toppen zu sein, doch Dieter Smitz und seine Ehefrau Simone von der TG Schaumburg waren auf dem Wallach Van Tao RCG (0/53,28) und der Stute Naranja B (0/54,28) letztlich noch etwas schneller als der Höperhöfener.

Fenna Marie Stöckmann (RFV Visselhövede) startete zum Auftakt in der M-Dressur auf Shirin´s Flying Magic.

Der erste Sieger beim Jubiläumsturnier zum 100-jährigen Bestehen des RV Sottrum kam aus Berlin und hieß Jessica Freye. Die 24-Jährige vom Reiterhof Lübars gewann auf dem Hengst Damaskus die erste Abteilung der Springpferdeprüfung der Klasse A** mit der Note 8,50. Die zweite Abteilung ging ebenfalls mit der Note 8,50 an Marvin Drenkhahn (TG Wohlde) auf der Stute Tailormade Chalou Sem. Nicht platzieren konnten sich die Lokalmatadorin und Landesmeisterin von 2017 bei den Amazonen, Anja-Sabrina Heinsohn, sowie der junge Tristan Engelken (beide RV Sottrum). „Meine Pferde haben ihre Sache eigentlich ganz ordentlich gemacht, aber sie sind noch zu grün. Wir müssen weiterhin viel üben“, meinte der 16-jährige Engelken. Sowohl Heinsohn als auch er gehören zum Team von Rainer Schmerglatt in Heeslingen. 

Anja-Sabrina Heimsohn vom RV Sottrum (hier auf Chakk) erlebte einen Auftakttag mit Höhen und Tiefen.

Besser lief es für beide in der Springpferdeprüfung der Klasse L. Engelken wurde in der zweiten Abteilung auf dem siebenjährigen Wallach Carlo von 53 Teilnehmern mit der Note 8,00 Fünfter. „Bei dem Ritt hat fast alles geklappt. Carlo hat erneut sein großes Talent bewiesen“, freute sich der Reiter. In der ersten Abteilung war Heinsohn auf dem siebenjährigen Wallach Lord Pepe mit der Note 7,80 ebenfalls Fünfte geworden. „Die Leistung war in Ordnung. Jetzt hat das Turnier für mich erst so richtig begonnen“, meinte die 37-Jährige, die seit einigen Monaten für den RV Sottrum und nicht mehr für den RV Zeven startet. Allerdings erging es ihr beim M-Springen auf Chakk nicht so gut. Der Wallach verweigerte gleich am ersten Hindernis.

jho

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