Sottrumer belegt beim Springderby Rang 17 / Diederichsmeier landet auf Platz 16

Rubarth glänzt in Hamburg

Für Bernd Rubarth (RV Sottrum), hier mit seinem Pferd Uthello, war es die erste Teilnahme in Hamburg.

Hamburg - Bei der 87. Auflage des Deutschen Springderbys in Hamburg Klein Flottbek hatten sich mit Mynou Diederichsmeier (Bartelsdorf) und Bernd Rubarth (Höperhöfen) erstmals zwei Aktive aus dem Kreis Rotenburg für das Finale qualifiziert. Vor rund 25.000 Zuschauern sahen beide beim schwersten und längsten Parcours der Welt erfreulicherweise die Zielflagge und belegten in der Endabrechnung unter den 31 Teilnehmern die Plätze 16 und 17.

Während Landesmeisterin Mynou Diederichsmeier schon mehrmals dabei war, war es für Bernd Rubarth die erste Teilnahme am Derby: „Es war für mich ein besonderes Erlebnis, hier überhaupt einmal dabei zu sein. Ich bin sehr zufrieden, denn ich meine, mein Pferd Uthello und ich haben trotz vier Abwürfe eine gute Figur abgegeben.“

Der 1 250 Meter lange Derbyparcours führte über 26 schwere Sprünge, die höchste Anforderungen an Ross und Reiter stellten. Mynou Diederichsmeier ritt in diesem Jahr den zwölfjährigen For Pleasure-Hengst For Friendship und sah zur großen Freude erstmals die Zielflagge. Mit nur drei Abwürfen zeigte Mynou Diederichsmeier eine klasse Leistung und war nach der Lokalmatadorin Janne Friederike Meyer, die Vierte wurde, beste Amazone im Teilnehmerfeld.

Auch der Debütant Bernd Rubarth hielt sich auf dem erst neunjährigen Wallach Uthello mehr als achtbar. Er kam nach einem ruhigen und ausgeglichenen Ritt nach gut drei Minuten mit lediglich vier Abwürfen ins Ziel. „Das schwierige an dem Parcours ist, dass du nie weißt, was dich am nächsten Sprung erwartet. Die Sprünge sind zum Teil Natursprünge und alle so unterschiedlich, dass man sich nie richtig darauf einstellen kann“, stellte Rubarth fest.

Wie schwer der Parcours ist, zeigt sich auch daran, dass es in diesem Jahr keinen einzigen fehlerfreien Ritt gab. Somit kamen alle Teilnehmer ins Stechen, denen nur ein Abwurf unterlaufen war. Der Sieg ging schließlich erstmals nach 19 Jahren wieder ins Ausland und zwar an den Iren Billy Twomey auf dem 13-jährigen Wallach Diaghilev.

Rubarth machte in Hamburg noch in einer anderen Springprüfung auf sich aufmerksam, er belegte im sogenannten „Speed-Derby, einer internationalen Zeitspringprüfung mit Hindernissen bis zu einer Höhe von 1,40 Meter, auf der neunjährigen Stolzenberg-Stute Stella nach zwei Abwürfen in 119,52 Sekunden den achten Platz. Gewonnen wurde das Speed-Derby von Hendrik Sosath (Lemwerder) auf dem zehnjährigen Wallach Quel Chanel in 97,123 Sekunden.

jho

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