Lizenz beantragt, Erfahrung gesucht

Der Rotenburger SV will den Kader für die Oberliga gezielt anpassen

Gern gesehene Pose: Sturmtalent Jan Friesen gehört zu den Spielern, die beim Rotenburger SV bereits verlängert haben.
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Gern gesehene Pose: Sturmtalent Jan Friesen gehört zu den Spielern, die beim Rotenburger SV bereits verlängert haben.

Der Rotenburger SV hat die Lizenz für die Fußball-Oberliga eingereicht und plant jetzt die neue Saison. Ein Großteil des Kaders steht bereits.

Rotenburg – Nach dem endgültig beschlossenen Abbruch in Niedersachsens Fußball-Ligen und der damit einhergehenden Annullierung der Saison hat auch der ranghöchste Vertreter im Altkreis, der Rotenburger SV, die langersehnte Planungssicherheit und die Gewissheit, in der neuen Spielserie wieder der Oberliga anzugehören. „Jetzt können wir uns gezielt der Liga anpassen“, ist auch Coach Tim Ebersbach erfreut und denkt dabei an den künftigen Kader. Zumal der Verein die Lizenz beantragt hat, wie der Sportliche Leiter Torsten Krieg-Hasch bestätigt.

„Schon aus sportlicher Sicht fallen mir einige Steine vom Herzen, denn die Jungs haben Gefallen an der Oberliga gefunden“, sagt Ebersbach, der im Sommer in sein fünftes Jahr geht. Allein 19 Spieler haben bereits ihre Zusage gegeben – darunter befinden sich mit Ausnahme des im Winter ausgestiegenen Torhüters Fabiano Curia sämtliche Leistungsträger der abgebrochenen Saison. So auch Verteidiger Sämi van den Berg. „Er wäre nicht mit in die Landesliga gegangen“, weiß der Coach. Nun müsste schon ein verlockendes hochklassigeres Angebot kommen, um den 20-Jährigen noch umzustimmen.

Ich möchte nicht wieder so einen großen Kader haben. Mit 29, 30 Leuten in die Vorbereitung zu gehen – das werden wir nicht erneut machen.

Tim Ebersbach

Der Tabellensiebte der Staffel Weser-Ems/Lüneburg kann also auf die bestehende Qualität weiter aufbauen. Allerdings gibt es bei der Suche nach Neuverpflichtungen eine Kurskorrektur im Vergleich zum vergangenen Sommer, als gleich zwölf Akteure dazustießen, von denen mehrere den Sprung nicht schafften. „Ich möchte nicht wieder so einen großen Kader haben. Mit 29, 30 Leuten in die Vorbereitung zu gehen – das werden wir nicht erneut machen“, betont Ebersbach. Vielmehr geht es nun um zwei, drei „erfahrene Leute, mit denen wir es uns zutrauen, den einen oder anderen Dreier mehr zu holen“. Also Spieler, die möglichst schon in der Oberliga oder höher ihre Klasse unter Beweis gestellt haben – oder denen das Trainerteam den sofortigen Sprung zutraut. Der im Winter verpflichtete Björn Hakansson (FC Oberneuland) passt ideal in dieses Profil, zumal er auch noch ein Rotenburger ist.

Das wiederum soll kein Abwenden von der Ausbildung junger Kicker bedeuten. Ebersbach findet: „Spieler mit Talentstatus haben wir immer noch genug im Kader.“ Wie beispielsweise van den Berg, Noel Lohmann, Luca Althausen, die Friesen-Zwillinge Jan und Max (alle 20) oder etwa Peter Bolm (18). Hinzu kommen aus der eigenen Jugend durchaus Spieler heraus, die in ein, zwei Jahren an den Oberliga-Kader anklopfen könnten und demnächst mal ins Training hereinschnuppern sollen.

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