RSV-Reserve und Stemmen eröffnen mit Derby die Saison / Welche Kette ist besser?

Rückkehr von Jeschke und Beckmann im Premierenball

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Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: Timo Jeschke.

Rotenburg - Erster Spieltag, erstes Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten in der Fußball-Bezirksliga, zum ersten Mal in einem Punktspiel mit der Viererkette – das Derby zwischen dem Rotenburger SV II und dem Aufsteiger TV Stemmen (Sonntag, 15 Uhr, Ahe-Stadion) steckt voller Premieren.

Besonders interessant: Beide Teams spielten letzte Saison noch klassisch mit Libero und haben jetzt umgestellt. Welche Kette wird also am besten halten? Die Plätze hierfür scheinen vergeben zu sein. „Unsere Defensivabteilung steht“, sagt Rotenburgs Co-Trainer Alexander Bese: Lasse Müller und Dominik Reuter innen, Christopher Kiel und Jewegenij Teichreb außen – so wird’s aussehen, wenn nichts dazwischen kommt. Bei Stemmen rückt wohl Nils-Ole Beckmann, einst in der A-Jugend beim RSV, wieder an die Seite von Stefan Ehrke im Zentrum, auch wenn ihn Youngster Sebastian Peters im Pokalspiel gegen den Heeslinger SC (1:5) gut vertreten hatte, wie Coach Jaime Wink betont.

Er hofft zudem, dass Stürmer Martin Illinger einsatzbereit ist, um zusammen mit Hannes Bellmann Alarm zu machen. „Hinten reinstellen ist nichts für uns, auch wenn wir mal Geduld bewahren müssen“, sagt Wink. Nach zwei Pokalspielen glaubt er, „dass wir nach diesem Spiel wissen, wo wir stehen“.

Die RSV-Reserve durfte am Pokal nicht teilnehmen und absolvierte lediglich drei Testspiele. Das Team von Neu-Coach Dariusz Sztorc gewann alle, zuletzt mit 3:2 beim Kreisligisten TV Oyten, und arbeitete sonst eher im Verborgenen. Dem Trainerstab war das ganz recht. „Wir konnten uns auf das konzentrieren, was wir vorhaben. Und wir wollen auch jetzt nur auf uns schauen und positiv in die Saison starten“, betont Bese. Dafür baten er und Sztorc die Mannschaft in jeder der fünf Vorbereitungswochen vier Mal zum Training. „Und die Jungs haben richtig gut mitgezogen“, freut sich der „Co“. Fehlen werden denn auch wohl nur zwei Urlauber – Tim Kalwait und Tim Potratz.

Nur eines, das ist bis heute noch nicht endgültig geklärt: Wer gegen Stemmen das Tor hüten wird. „Die Torwartfrage wird bis zum Spiel offen bleiben und erst nach dem Abschlusstraining entschieden“, verweist Bese darauf, dass Jonas Keusen und Neuzugang Sebastian Lauridsen quasi auf einer Stufe stehen. Auf Stemmer Seite kann sich derweil Timo Jeschke sicher sein, im Kasten zu stehen. Er ist übrigens der einzige im Kader des Liganeulings, der schon Bezirksliga-Luft geschnuppert hat – vorletzte Saison, ausgerechnet bei der Reserve des Rotenburger SV. Für ihn und Beckmann ist es also eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

maf

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