RSV-Reserve gewinnt Derby mit 2:0 / „Im Defensivverbund gut gearbeitet“

Andrej Edel wirft Visselhövede aus der Bahn

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Von den Beinen geholt: „Vissels“ Patrick Peter trennt Paul Gerzen unsanft vom Ball. Letztendlich hatte der RSV II Grund zum Lachen, schließlich gewann der Wümme-Club mit 2:0.

Visselhövede - Von León Küther. „Uns war von Anfang an klar, dass wir hier nicht mal eben so im Vorbeigehen gewinnen“, meinte Coach Dariusz Sztorc hinterher sichtlich erleichtert. Nach intensiven 90 Minuten beim Lokalrivalen VfL Visselhövede gelang es seinen Bezirksliga-Fußballern des Rotenburger SV II, ihren positiven Lauf fortzusetzen. Sie gewannen die Partie mit 2:0 (1:0). Damit steht der Wümme-Club weiter auf Platz zwei.

Die ersten zehn Minuten gehörten dennoch klar der Heimmannschaft. „Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, den Gegner früh unter Druck zu setzen und so zu Fehlern zu zwingen. Das ist uns in der Anfangsphase auch ganz ordentlich gelungen“, so „Vissels“ Trainer Joachim Keck.

In der Tat hatten die Gastgeber bereits in der vierten Minute in Person von Atdhe Haliti die Riesenchance zur Führung. Einzig und allein der Torpfosten verhinderte den Jubel der Heidestädter. Danach schafften es auch die Gäste, die Anfangsunsicherheit abzulegen. „Vielleicht waren wir zu Beginn noch ein wenig nervös. Dadurch, dass die Jungs dann angefangen haben, sich gegenseitig zu helfen und körperlich dagegenhielten, haben wir den Schalter schließlich umgelegt“, schilderte Sztorc seine Eindrücke.

So kam es nicht von ungefähr, dass auch RSV-Angreifer Andrej Edel zu einer guten Tormöglichkeit kam (12.). Nachdem beide Teams ihre Angriffsbemühungen lange Zeit selbst durch viele kleine Abspielfehler zunichte gemacht hatte, war es schließlich erneut Edel, der nach einem cleveren Zuspiel von Tim Potratz den RSV II in Führung brachte (32.). „Man kann schon sagen, dass der erste Treffer so etwas wie ein Befreiungsschlag für uns war. Meine Mannschaft ist danach in vielen Aktionen klarer gewesen“, verdeutlichte Sztorc.

„Ich denke, dass uns das Gegentor ein bisschen aus der Bahn geworfen hat. Anschließend haben wir nicht mehr das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Oft haben wir uns gute Aktionen durch einen schnellen Ballverlust wieder kaputt gemacht“, brachte es Keck auch auf den Punkt.

Im zweiten Durchgang versuchten die Gastgeber zwar, den Druck auf das gegnerische Tor zu erhöhen, dies gelang allerdings nur mit mäßigem Erfolg, da sie entweder an den eigenen Nerven oder an der aufmerksam agierenden Viererkette des RSV II scheiterten. „Im Defensivverbund haben wir als Mannschaft gut zusammengearbeitet und sicher gestanden“, lobte Sztorc. In der 70. Minute erhöhte Dominik Reuter nach einer Ecke von Aziz Arnavutoglu und einem Fehler von Keeper Michel Brückner per Kopf auf 2:0. „Selbstverständlich werden wir unsere Fehler ansprechen. Allzu lange dürfen wir uns mit dieser Niederlage aber nicht aufhalten“, so Keck.

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