Rotenburgs Trainer Jan Fitschen über den Verlauf der Landesliga-Hinrunde

„Führen keine Gespräche mit anderen Spielern“

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Ist mit der Hinrunde in der Landesliga generell zufrieden: Jan Fitschen, Trainer des Rotenburger SV.

Rotenburg - Von Julian Diekmann. Seit dieser Saison müssen die Fußballer des Rotenburger SV in der Landesliga auflaufen. Nach der abgeschlossenen Hinrunde belegt das Team von Trainer Jan Fitschen den dritten Tabellenplatz. Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt der Coach, wie zufrieden er mit der Hinserie ist, was sich noch ändern muss, welche Ziele er mit seiner Mannschaft für die Rückrunde verfolgt und ob er noch mal auf dem Transfermarkt aktiv wird.

Herr Fitschen, wie sind Sie mit dem Verlauf der Hinrunde zufrieden?

Jan Fitschen: Grundsätzlich können meine Mannschaft und ich zufrieden sein. Wir hatten am Anfang der Saison ein paar Probleme gehabt. Gerade die Umstellung von der Oberliga auf die Landesliga hat uns einige Sorgen bereitet. Während wir in der Oberliga eher eine Konter-Mannschaft waren, müssen wir jetzt in der Landesliga das Spiel selber machen und aktiv werden. Die Umstellung hat einige Zeit in Anspruch genommen. Aber betrachtet man die komplette Hinrunde, dann können wir schon eine positive Entwicklung feststellen.

Stichwort Positiv: Was ist Ihnen in der Hinserie besonders positiv in Erinnerung geblieben?

Fitschen: Dass wir einen sehr homogenen und ausgeglichenen Kader haben. Wir mussten in der Hinrunde sehr viel improvisieren. Das hat eigentlich meistens immer sehr gut funktioniert. Jeder hat immer das Beste aus sich herausgeholt und alles für die Mannschaft gegeben. Das hat natürlich auch zu unserem Erfolg beigetragen. Keiner im Team hat sich hängen lassen, das war besonders positiv.

Was genau ist Ihnen in der Hinrunde negativ aufgefallen?

Fitschen: Wir haben in den vergangenen 17 Begegnungen viel zu oft Unentschieden gespielt und somit leichtfertig den ein oder anderen Punkt liegen gelassen. Zudem sind wir zu vielen 0:1-Spielständen hinterhergerannt oder haben erst in der Schlussphase noch Gegentreffer kassiert. Das versuchen wir, in der Rückrunde abzustellen.

Hätten Sie im Rückblick auf die Hinrunde etwas anders gemacht?

Fitschen: Rückblickend betrachtet, hätte ich den Fokus mehr auf den Torabschluss richten sollen. Zwar haben wir bis zur gegnerischen Strafraumgrenze immer gut gespielt, aber im Abschluss waren wir zu oft zu harmlos. Daran müssen wir in der Rückrunde auch noch arbeiten. Wir haben einfach zu viele Torchancen liegen lassen. Wir müssen noch kaltschnäuziger werden.

Sie überwintern mit Ihrer Mannschaft auf dem dritten Tabellenplatz. Wie zufrieden sind Sie damit?

Fitschen: Ich bin durchaus zufrieden. Wir wollten oben mitspielen, das ist uns bis zum Ende der Hinserie gelungen. Zudem sind wir weiter in Schlagdistanz zum Zweit- und Erstplatzierten.

Welche Ziele haben Sie für die Rückrunde?

Fitschen: Dass wir es schaffen, die bereits angesprochenen Fehler schnell in den Griff zu bekommen und möglichst abstellen. Des Weiteren wollen wir bis zum letzten Spieltag weiter oben in der Tabelle mitmischen.

Werden Sie zur Rückrunde noch mal auf dem Transfermarkt aktiv?

Fitschen: Wir halten natürlich unsere Augen offen, werden aber nicht auf Biegen und Brechen einen Spieler verpflichten. Er muss auch zum Team passen. Zurzeit führen wir aber keine Gespräche mit anderen Spielern.

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