Rotenburgs Tennis-Herren stehen nach 6:0 gegen Barnstorf kurz vor dem Klassenerhalt

Rademacher kann es immer noch

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Erfolgreiches Doppel: Philipp Barautzki (am Netz) ist beim Aufschlag von Semir Burina ganz konzentriert.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Viel schneller geht’s kaum: In nur vier Stunden haben die Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg den vielleicht entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt in der Oberliga gemacht.

Ohne Mühe: Aziz Kijametovic.

Beim 6:0-Heimspielsieg gegen Aufsteiger TC GW Barnstorf gaben die Wümmestädter nicht einen Satz ab! „Das ist für die Tabelle fantastisch“, bemerkte auch Coach Zlatan Burina und schätzt: „Jetzt müsste schon vieles gegen uns laufen. Das war mindestens die halbe Miete, wenn nicht 70, 80 Prozent.“

Nicht ein einziges Mal wurde es spannend in der Halle am Nobelsteder Weg, Tie-Breaks waren an diesem Tag nicht zu sehen. Am schnellsten machte es dabei Philipp Barautzki im Duell der „Zweier“ gegen Christoph Bullermann, der vor allem durch seine ungewöhnlich kurzen Ausholbewegungen auffiel – 6:3, 6:0 nach einer Stunde. „Dafür habe ich ja beim letzten Mal sehr lange gespielt. Heute durfte ich nicht – hat Zlatan gesagt“, verriet Barautzki mit einem Schmunzeln.

Kurz nach ihm hatte auch schon Lars Rademacher sein Comeback erfolgreich beendet. Beim 6:2, 6:4 gegen Carsten Glander benötigte die für den verletzten Sebastian Loss (Verdacht auf Bänderriss in der Hand) aufgebotene Nummer vier zwar mehrere Matchbälle, bewahrte jedoch jederzeit die Ruhe. „Es lief ganz gut, ich habe die letzten Wochen aber auch mehr trainiert“, erzählte Rademacher, dem die fehlende Matchpraxis im ersten Saisonmatch in der Oberliga kaum anzumerken war.

Läuft: Lars Rademacher bei seinem Comeback.

Auch Spitzenkraft Aziz Kijametovic war beim 6:2, 6:4 gegen den schlaggewaltigen Daniel Rolfes deutlich besser drauf als bei seinen letzten Auftritten. Semir Burina stellte mit seinem 6:2, 6:2 gegen Marco Schlicker den Sieg bereits nach den Einzeln her. Keine Kompromisse machten die Rotenburger auch in den Doppeln – wohlwissend, dass es am Ende auch auf die Matchpunkte ankommen könnte. Barautzki und Burina bezwangen im Spitzendoppel Rolfes und Bullermann mit 6:3, 6:2, Kijametovic und Rademacher waren nur kurz darauf gegen Schlicker und Glander fertig – 6:2, 6:1.

„Alle vier Jungs haben sehr aufgepasst. Ich bin wirklich sehr zufrieden“, resümierte Coach Zlatan Burina hinterher. Mit 5:3 Punkten kletterte sein Team damit am spielfreien Bremer TV von 1896 vorbei auf Platz zwei. Eine beruhigende Ausgangsposition vor dem noch ausstehenden fünften und letzten Saisonspiel in zwei Wochen beim Oldenburger TeV II.

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