Rotenburgs Neuzugang Ott ist gegen Drochtersen/Assel erstmals spielberechtigt

Johrden & Co. bringen Fitschen ins Schwärmen

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Neuzugang Ture Ott ist morgen erstmals spielberechtigt.

Rotenburg - Wenn Jan Fitschen über die SV Drochtersen/Assel spricht, kommt der Coach des Rotenburger SV gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. „Die haben eine bärenstarke Mannschaft, die über eine überdurchschnittliche Qualität verfügt. Drochtersen ist sowohl qualitativ als auch quantitativ sehr gut besetzt. Die spielen ihren Stiefel einfach so herunter“, sagt Fitschen. Dieses Luxusproblem hat der RSV-Trainer nicht. Im Gegenteil: Seine Oberliga-Fußballer sind schließlich seit Monaten vom Verletzungspech verfolgt. Zum Rückrundenauftakt reisen die Kehdinger morgen (14 Uhr) zum ungleichen Duell an die Wümme.

Neben Drochtersens Offensivspezialisten Florian Nagel, Danny-Torben Kühn, Alexander Neumann und Finn-Patrick Gierke hat der RSV-Trainer aber noch einen weiteren Namen auf seinem Zettel – Thomas Johrden. Der aus Scheeßel stammende Abwehrmann ist laut Fitschen „der absolute Chef. Er hält hinten den Laden zusammen.“

Auch Dennis Janssen weiß um die Stärken des Gegners. „Wir können gegen Drochtersen nur gewinnen“, spricht der Defensivmann die Außenseiterrolle seines Teams an. Doch trotz der misslichen Lage – der RSV rangiert mit elf Punkten auf dem vorletzten Platz – ist Janssen positiv gestimmt: „Die Mannschaft lebt. Teamspirit ist da.“

Durch die Verletztenmisere sind Coach Fitschen die Hände gebunden und er muss oftmals improvisieren. So lief der eigentlich gelernte Außenverteidiger Janssen zuletzt als Sechser auf. „Ich spiele jedes Mal woanders, aber es stört mich nicht. Nicht nur ich spiele auf einer ungewohnten Position“, sagt Janssen. So zum Beispiel auch Tim Ebersbach, der aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung beordert wurde. Dort muss der Kapitän wohl auch bis zur Winterpause agieren. Wie eine MRT-Untersuchung ergeben hat, hat sich Abwehrchef Christoph Drewes nämlich einen Haarriss im Knie zugezogen und fällt längerfristig aus. „Wenn es gut läuft, kann er im neuen Jahr zur Vorbereitung wieder einsteigen“, so Fitschen, der aber nicht jammern will: „Das bringt doch nichts. Wir müssen es so hinnehmen und weiter an uns glauben.“

Es gibt aber auch einen Lichtblick: Der vor knapp drei Wochen verpflichtete Neuzugang Ture Ott ist morgen das erste Mal spielberechtigt. „Ich bin natürlich sehr froh, nun eine Alternative mehr zu haben. Ture hilft uns weiter. Er bringt viel Potenzial mit und ist heiß auf seinen Einsatz“, verrät Fitschen. Bei der momentanen Lage ist es sogar denkbar, dass der 25-jährige Offensivakteur auf Anhieb in der Startelf steht. „Mal schauen, wo er am besten das Loch stopfen kann“, erklärt der Coach.

ml

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