Rotenburgs Keeper hat viel gelernt und glaubt fest an die Relegation

Meyer hält – auch die Treue

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Der TuS Rotenburg besitzt zwei starke Keeper – Alexander Meyer ist einer davon.

Rotenburg - Von Jürgen Honebein. „So nahe wie jetzt waren wir noch nie dran“, weiß Torhüter Alexander Meyer nur zu genau und hofft, dass seinen Landesliga-Handballern des TuS Rotenburg in dieser Saison doch noch der Aufstieg in die Verbandsliga gelingt. Seit Samstag steht der Wümme-Club erstmals auf dem Relegationsplatz – und das ist auch ein Verdienst des Keepers.

Der 25-jährige Versicherungskaufmann zeigte nicht nur zuletzt beim 38:21-Sieg gegen den TSV Morsum eine bärenstarke Leistung, sondern spielt insgesamt eine sehr beständige Saison. Dafür gibt es mehrere Gründe. „Ich habe zum Beispiel unter unserem Trainer Steffen Aevermann gelernt, ein Spiel mehr zu lesen und mit der Abwehr besser zusammenzuarbeiten“, sagt Meyer. Er lobt zudem ausdrücklich die Arbeit mit Torwarttrainer Maik Hoops, der ebenfalls einen Anteil an seiner Leistungssteigerung besitzt. Auch das Verhältnis zu Rotenburgs zweitem Torhüter Denis Jäger bezeichnet Alexander Meyer als sehr gute Partnerschaft. „Wir wissen genau, wann wir uns im Tor abwechseln müssen. Meist weiß ein Torhüter nach den ersten zwei, drei Bällen, ob es läuft oder nicht.“

Über Stärken und Schwächen möchte Alexander Meyer nicht reden, die sollen die gegnerischen Angreifer schon selbst erkennen. „Aber auf jeden Fall ist immer noch viel Luft nach oben“, ist der Rotenburger ehrgeizig. Sein sportliches Vorbild ist der 26-jährige Däne Niklas Landin, der noch für die Rhein-Neckar-Löwen spielt, aber in der nächsten Saison zum THW Kiel wechselt. „Er spielt ruhig und sachlich. Das gefällt mir“, sagt Meyer, der 1999 beim TuS Rotenburg als Torhüter einstieg und – egal, ob es mit dem Aufstieg klappt oder nicht – in der kommenden Saison bei seinem Heimatverein bleibt.

In der Jugend hat er besonders von Trainer John Köhler profitiert. „Er hat uns ganz viel beigebracht“, erinnert sich der Keeper. Dass es aber seit Wochen nicht nur bei ihm, sondern bei der gesamten Mannschaft so gut läuft, sei ein Verdienst seines jetzigen Trainers Steffen Aevermann, der sehr akribisch arbeite und individuell auf die Schwächen der Spieler eingehe. „Zudem hat er uns taktisch sehr gut geschult. Wir haben zwar nur einen kleinen Kader, doch bei uns ersetzt die Klasse die Masse“, strotzt Alexander Meyer vor Selbstbewusstsein. Er ist auch überzeugt davon, dass Rotenburg in den abschließenden vier Spielen die Nerven behalten und auf dem Relegationsplatz durch das Ziel gehen wird. „Wir sind in dieser Saison auch auswärts so gefestigt, dass nichts mehr schiefgehen sollte, wenn wir alle konzentriert bleiben und unsere Form abrufen.“

Und gelingt es, den zweiten Platz zu halten, will Alexander Meyer in den beiden Relegationsspielen entscheidend dazu beitragen, dass nach dem holprigen Saisonverlauf noch der Sprung in die Verbandsliga gelingt.

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