Startnummer 2

Kathrin Lünsmann puscht das Team stets nach vorne

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Rotenburgs Kathrin Lünsmann (am Ball) ist eine der Stützen bei den Handballerinnen des TuS Rotenburg. Die Rückraumspielerin hatte großen Anteil am Landesliga-Aufstieg.

Rotenburg - Die Sottrumerin Kathrin Lünsmann ist bei den Handballerinnen des TuS Rotenburg eine wichtige Stütze und hatte in der vergangenen Saison mit ihren 140 Toren großen Anteil am Aufstieg in die Landesliga.

Doch Tore am Fließband sind längst nicht alles, was die 26-Jährige auszeichnet: „Kathrin kann eine Mannschaft richtig nach vorne puschen und ist mit ihrem Willen und Einsatz ein absolutes Vorbild“, lobt ihr Trainer Jens Miesner.

Mit sechs Jahren begann Kathrin Lünsmann – animiert durch ihre Eltern – in ihrem Heimatverein TV Sottrum mit dem Handballsport. Ein Höhepunkt in ihrer Zeit beim Wieste-Club war der Aufstieg mit der A-Jugend in die Landesliga. Besonders viel gelernt hat sie von ihrem damaligen Trainer Rolf Karnick: „Er hat mir vieles von dem beigebracht, was mich heute auszeichnet“, sagt die Steuerfachangestellte. Übrigens war Lünsmann schon mal „Sportlerin des Jahres“, im Jahr 2009 in Sottrum.

Kurze Zeit später wechselte sie zum TuS Rotenburg, um sich noch einmal einer größeren Herausforderung zu stellen. Sie hat den Schritt bis heute nicht bereut und fühlt sich in der jungen Mannschaft pudelwohl: „Ich bin mit meinen 26 Jahren die zweitälteste Spielerin und fast schon die Oma“, sagt Lünsmann lachend und lobt den tollen Zusammenhalt im Team.

Daher steht für sie auch jetzt schon fest, dass sie auf jeden Fall beim Wümme-Team bleibt. „Wenn es nicht mit dem Klassenerhalt klappt, werden wir versuchen, sofort wieder aufzusteigen. Es steckt viel Potenzial in der Mannschaft“, ist die 26-Jährige überzeugt.

Lünsmann selbst sieht bei sich im Spiel eins-gegen-eins noch Verbesserungsbedarf: „Das mache ich aus Bequemlichkeit viel zu selten, weil es für mich einfacher ist, Tore aus dem Rückraum zu erzielen“, gesteht sie. Lünsmann kann sich auch vorstellen, später einmal als Trainerin zu arbeiten: „Ich möchte möglichst viel von dem weitergeben, was ich auch gelernt habe.“ Doch vorerst ist das kein Thema, denn sie will weiter für den TuS Rotenburg auf Torejagd gehen. „Voraussetzung ist natürlich, dass ich von größeren Verletzungen verschont bleibe.“

jho

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