Rotenburgs A-Jugend gewinnt Spitzenspiel gegen Soltau – 41:26 / „Nimmt Dampf aus dem Kessel“

Ohlrogge und Co. einfach zu stark

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Abgetaucht: Bei Chris Ohlrogges Wurf geht selbst Vereinskollege Immo Petersen (4.v.r.) in Deckung.

Rotenburg - Jetzt ist der Staffelsieg zum Greifen nah: Der TuS Rotenburg hat in der Handball-Landesliga der männlichen A-Jugend das vorentscheidende Spiel um den Staffelsieg in beeindruckender Manier gewonnen und den MTV Soltau vor heimischer Kulisse glatt mit 41:26 (18:14) abgefertigt. Damit besitzt die Mannschaft von Trainer Lennart Lingener drei Spiele vor Saisonende drei Punkte Vorsprung vor Soltau und das wesentlich bessere Torverhältnis.

„Dieser Sieg nimmt viel Dampf aus dem Kessel. Wenn wir nicht leichtfertig werden und weiterhin vernünftig agieren, sollte es am Ende reichen“, ist Lingener überzeugt. Mit der Leistung gegen Soltau war der Rotenburger Coach vollauf zufrieden: „Wir waren von Anfang an sehr konzentriert und sehr fokussiert, sodass die Gäste in den 60 Minuten nie richtig ins Spiel fanden.“ Zudem nahm der Angriff der Gastgeber den wurfstärksten Soltauer Spieler, Mika Burmeister, in enge Deckung. Damit kamen die Gäste überhaupt nicht klar, sodass Rotenburg mit 17:11 in Führung ging. Bis zur Halbzeit kam Soltau aber noch einmal auf vier Tore (14:18) heran, weil die Rotenburger zu hastig abschlossen und Keeper Sven-Ole Will warmwarfen.

Nach der Pause zogen die Hausherren vor rund 150 Zuschauern auf 24:17 davon. Soltau bemühte sich zwar, den Rückstand zu verkürzen, doch die Rotenburger Abwehr mit einem in der zweiten Halbzeit sehr starken Michael Bauer im Tor ließ nur wenig zu. Nach 45 Minuten war das Spitzenspiel bei einer 30:20-Führung der Gastgeber entschieden. Es spricht für die Mannschaft von Coach Lingener, dass sie trotz der hohen Führung weiter Vollgas gab und so am Ende noch mit 41:26 gewann.

Gleich zehn verschiedene Spieler durften sich in die Rotenburger Torschützenliste eintragen, wobei sich Chris Ohlrogge mit zehn Toren als besonders treffsicher erwies. „Eine sehr gute Leistung von uns“, lautete der zufriedene Schlusskommentar von Lingener.

jho

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