Rotenburger SV trifft am Mittwoch auf TSV Etelsen / „Ein Spiel auf Augenhöhe“

Jan Fitschen hofft auf segensreichen Pokal-Abend

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Trotz Personalsorgen hofft RSV-Trainer Jan Fitschen im Bezirkspokalspiel beim TSV Etelsen darauf, nicht im Regen stehen zu müssen.

Rotenburg - Große Vorfreude verspürt Jan Fitschen momentan nicht. Dennoch muss der Trainer des Oberliga-Absteigers Rotenburger SV mit seiner Mannschaft am Mittwochabend wieder ran. Das ärgert den Fußball-Trainer des Landesligisten. Aber er hat keine Wahl: Das Bezirkspokal-Achtelfinale gegen Ligakonkurrent TSV Etelsen steht an.

„Der Pokal ist Fluch und Segen zugleich“, berichtet der Coach diplomatisch: „Auf der einen Seite hatten wir in der jüngsten Vergangenheit viele Spiele, die uns auf den Liga-Wettbewerb vorbereiten. Auf der anderen Seite sind wir von Woche zu Woche zu Spielen gehetzt, die für unsere Vorbereitung alles andere als ideal sind.“ Der Ärger darüber ist Fitschen deutlich anzumerken. Und ein paar Sätze später lässt er ihm freien Lauf: Es könne nicht sein, dass die Anstoßzeit so früh in den Abendstunden angesetzt ist, echauffiert sich der 32-Jährige. Während die übrigen sieben Spiele des Pokals frühstens um 19 Uhr beziehungsweise 19.30 Uhr angepfiffen werden, muss die Fitschen-Elf bereits um 18.45 Uhr auf dem Platz in Etelsen stehen. Das gefällt Fitschen gar nicht: „Meine Jungs kommen erst gegen 18 Uhr von der Arbeit und müssen dann noch nach Etelsen düsen. Nicht die besten Voraussetzungen für ein Pokalspiel.“

Als sei das noch nicht genug, muss sich der Trainer zudem mit Verletzungssorgen plagen. Während Fitschen auf die langzeitverletzten Stammspieler Tim Ebersbach, Aleksandr Friauf, Kevin Klützke und Patrick Klee verzichten muss, stehen hinter den Einsätzen von Patrick Peter und Tobias Kirschke Fragezeichen.

Für den Gegner hat Fitschen nur gute Worte parat. Etelsen sei eine sehr gestandene Mannschaft, mit Qualität in der Offensive, lobt er: „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe. Dennoch wollen wir dem TSV unseren Stempel aufdrücken und das Spielgeschehen bestimmen“, hofft Fitschen auf einen positiven Ausgang für sein Team.

Ob Stürmer Atilla Iscan auch weiterhin für seine Mannschaft auf Torejagd geht, kann Fitschen nicht beurteilen: „Soweit ich weiß, gibt es noch keinen neuen Stand.“ Der Verein stehe aber mit Iscan in Kontakt. Unabhängig von seinem Verbleib, macht sich der Coach dennoch Gedanken zum Kader. „Wenn alle Spieler fit sind, sind wir gut aufgestellt. Wir überlegen aber noch, den ein oder anderen Spieler noch holen – vorzugsweise für vorne.“

Auch wenn die personellen Vorzeichen für die heutige Begegnung alles andere als rosig seien, hofft der RSV-Trainer auf einen Abend mit mehr Segen als Fluch.

jdi

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