Rotenburger Triathleten setzen bei Deutschen Meisterschaften Ausrufezeichen

Frenz-Geschwister drehen auf

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Gemeinsam für Niedersachsen: Die Rotenburgerin Kyra Frenz (l.) und Maleen Butterbrodt aus Hildesheim.

Rotenburg - Dieses Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend und der Junioren im Triathlon sorgten Kyra Frenz (Jugend A) mit Platz elf und ihr Bruder Keno Frenz (Jugend B) mit Platz 13 in Verl für die besten Platzierungen aller Starter aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Damit setzten die beiden Athleten des TuS Rotenburg ein echtes Ausrufezeichen, nicht nur im Landeskader Niedersachsen, mit dem sie angereist waren.

Bei strömendem Regen hatte sich das Wettkampfgelände bereits vor dem ersten Start der Jugend B in ein Schlammfeld verwandelt. Und da das Wasser des extra für den Triathlon freigegebenen Verler Sees mit 22 Grad deutlich wärmer als die Außentemperatur war, sprach die Wettkampfleitung ein Neoprenverbot aus.

Trotz der widrigen Umstände verließ Keno Frenz den 400-Meter-Schwimmkurs im guten Mittelfeld. Nach 7:22 Minuten erreichte er die Wechselzone. Da das Radfahren über zehn Kilometer im Windschatten freigegeben war, holte er gemeinsam mit einem Mitstreiter Platz um Platz auf. Mit der achtschnellsten Zeit (14:58 Minuten) gehörte er vor dem abschließenden Lauf über 2,5 Kilometer zur Spitzengruppe. Nach einer starken Laufzeit von 8:26 Minuten erreichte er unter den hochzufriedenen Augen seines Trainers als 13. in das Ziel.

Im Anschluss ging seine Schwester Kyra Frenz auf die Strecke. Beim Schwimmen über 750 Meter setzte sich ein Feld von vier Schwimmerinnen ab. Kyra Frenz gelang es trotz hervorragender Schwimmzeit (11:50 Minuten) nicht, den Anschluss zu schaffen, sodass die erste Gruppe mit einem Vorsprung auf den 20-Kilometer-Radparcours ging. Als Einzelfahrerin wurde sie vom Verfolgerfeld geschluckt, sämtliche Ausreißversuche wurden kassiert. Entsprechend unzufrieden ging Kyra Frenz nach 30:46 Minuten auf die Laufstrecke von fünf Kilometern, die sie in 20:17 Minuten bewältigte. Auf der ersten Runde machte sich das suboptimale Training nach ihrer Hüftverletzung bemerkbar. Dennoch gab sie nicht auf, steigerte in der zweiten Runde das Tempo und sicherte sich in einer Gesamtzeit von 1:03:32 Stunden Rang elf.

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