Santl-Elf seit drei Spielen ungeschlagen

Nur Teichreb grantelt – 1:1

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Ball erobert: Jannis Oberbörsch (vorne) sichert das Spielgerät gegen Oytens Jannik Tölle ab. Timo Kanigowski (r.), Marvin Meyer (2.v.l.) und Thomas Hahn (ganz hinten) beobachten die Szene aufmerksam. 

Rotenburg - Von Matthias Freese. Das könnte der Beginn einer Erfolgsserie sein. Oder ist es bereits eine! Seit drei Spielen hat das Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga, der Rotenburger SV II, nicht mehr verloren und in dieser Zeit fünf Punkte eingefahren. Beim 1:1 (0:1) im heimischen Ahe-Stadion gegen den TV Oyten fehlte nicht viel zum zweiten Saisonsieg und der Weitergabe der roten Laterne an den MTV Riede.

Informationsbedarf hatte nach dem Schlusspfiff vor allem Außenverteidiger Jewgenij Teichreb. Er hatte in der 84. Minute das „Kunststück“ fertig gebracht, sich in nur einer Szene Gelb und Gelb-Rot bei Schiedsrichter Marvin Hauschild (SV Drochtersen/Assel) abzuholen – und das, obgleich der Rotenburger einen Freistoß nach dem Foulspiel von Moritz Krimmer zugesprochen bekommen hatte. Also lief Teichreb nach dem Abpfiff zum Unparteiischen. „Die erste Gelbe Karte gab es für das Anschreien des Gegenspielers, die zweite für die Hand in seinem Gesicht“, klärte Hauschild auf. „Nicht im Gesicht – es war der Hinterkopf“, antwortete Teichreb grantig.

Alles in allem konnten sie beim Wümme-Club aber gut mit dem Remis leben. „Der Punkt geht in Ordnung. Hätten wir schon Anfang der Saison so gespielt, hätten wir sechs, sieben Punkte mehr auf dem Konto“, wagte Coach Bernd Santl eine These.

Allerdings durfte er gestern auch gleich auf zwei Spieler der Landesliga-Elf zurückgreifen – die dort für zehn Tage Verbannten Jannis Oberbörsch und Timo Kanigowski. Oberbörsch hätte wie schon eine Woche zuvor in der Partie beim MTV Riede (6:0), als ihm ein Fünferpack gelungen war, zum Matchwinner werden können, scheiterte dieses Mal aber (74.). Und bei seiner uneigennützigen Vorlage auf Teichreb parierte Keeper Benjamin Skupin glänzend (72.).

Apropos glänzend: Gute Reflexe zeigte auch Rotenburgs Keeper Rüdiger Greve, der einen frühen Rückstand gegen Arthur Bossert verhinderte (4.). Ein Ballverlust von Robert Packmor führte letztlich in der 31. Minute zum Rückstand – Pascal Döpke bediente in der Mitte Cedric Wagner. Kleine Anekdote am Rande: Der Torschütze wurde sieben Minute zuvor durch den Referee vom Feld geschickt – und durfte erst weiterspielen, nachdem er sich Schienbeinschoner angelegt hatte.

Während Oyten es verpasste, den Sack im ersten Durchgang zuzumachen, wurde die RSV-Reserve nach der Pause zunehmend stärker. Kay Slominski belohnte sein Team mit dem 1:1 im zweiten Versuch (57.). „In der zweiten Halbzeit haben wir uns gegen einen taktisch sehr stark stehenden Gegner super zurückgekämpft und haben die Dinger schön in die Schnittstelle gespielt“, urteilte Santl.

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