Fünf weitere Talente kommen

Das U 23-Projekt beim Rotenburger SV wird immer konkreter

Die Neuzugänge Emirhan Ünlü, Daniel Ziel, Melvin Fangmann, Jan Garbers und Cem Din (v.l.).
+
Noch mehr jugendliche Power für die RSV-Reserve bringen die Neuzugänge Emirhan Ünlü, Daniel Ziel, Melvin Fangmann, Jan Garbers und Cem Din (v.l.).

Noch vor zwei Wochen hatte der Rotenburger SV II keine spielfähige Mannschaft für die Fußball-Kreisliga zusammen. Inzwischen hat sich das geändert, nachdem fünf weitere Nachwuchskräfte ihre Zusage gaben.

Rotenburg – Seit zwei Wochen ist Michel Müller neuer Spielertrainer bei den Kreisliga-Fußballern des Rotenburger SV – neun Zugänge hat er in dieser kurzen Zeit bereits „eingesammelt“. Am Dienstagabend präsentierte er am Rande der Trainingseinheit zusammen mit seinem Trainerkollegen Patrick Klee ein Jungspunde-Quintett, das mehrheitlich die Offensive beleben soll: Es sind die 18-Jährigen Emirhan Ünlü (JFV A/O/B/H/H), Cem Din (Bremer SV), Jan Garbers (eigene U 18) und Daniel Ziel (JSG KAWU) sowie den 21-jährigen Melvin Fangmann (eigene Dritte).

„Unser U 23-Projekt hat Strahlkraft. Wir haben jetzt ein Gerüst, mit dem wir in die Kreisliga gehen können“, ist Müller überzeugt, weiß aber auch: „Es wird eine Riesenaufgabe.“ Eben auch deshalb, weil ein großer Teil des Kaders im vergangenen Jahr noch in der Jugend gespielt hat. Die erfahrenen Säulen des Teams bilden künftig Aziz Arnavutoglu, Mark-Michael Völker, Jewgenij Teichreb und eben Müller selbst. Der bereits vor Müllers Zeit als Rückkehrer vermeldete Hauke Riebesehl steht laut Spielertrainer aus beruflichen Gründen nur als Stand-by-Kraft zur Verfügung.

Müller ist überzeugt von Ünlü, Din, Fangmann, Garbers und Ziel

Melvin Fangmann hatte bereits in der Saison 2018/2019 als A-Jugendlicher seine Einsätze in der Zweiten. „Ich kann gar nicht verstehen, dass er zuletzt Dritte gespielt hat“, erhofft sich Müller vor allem viel vom Tempospiel des Stürmers. Emirhan Ünlü bezeichnete er „als Wunschtransfer. An ihm waren wir lange dran.“ Der offensive Außenspieler mit dem starken linken Fuß hat für den JFV A/O/B/H/H in der A-Junioren-Niedersachsenliga gespielt. Cem Din, der nicht nur wegen der unverkennbaren Ähnlichkeit den Türkei-Kapitän Burak Yilmaz als Vorbild nennt, ist wiederum für das Mittelfeldzentrum vorgesehen und hatte bereits für den JFV Rotenburg in der Jugend gespielt, ehe es ihn vergangenen Sommer über den JFV Verden/Brunsbrock zum Bremer SV in die Jugend-Verbandsliga zog. „Absolut eine Sofortverstärkung“, sagt Müller. Cem Din spielt nun zusammen mit seinem Bruder Edis Din in einem Team.

Den Scheeßeler Jan Garbers kennt Müller hingegen schon länger, war er doch seine Nummer neun in der bisherigen U 18. „Er hat sich das hier im Training zweimal angeguckt und Bock bekommen, es schon bei den Herren zu versuchen“, freut sich Müller. Auch Außenverteidiger Daniel Ziel bescheinigt er, „super talentiert“ zu sein, auch wenn er vielleicht noch etwas Zeit brauche. „Aber wir wollen ja keine fertigen Spieler, sondern sie entwickeln“, betont der Spielertrainer und zählt mittlerweile 19 Akteure. „Noch sind wir mit den Planungen aber nicht ganz fertig.“ Verabschiedet hat sich indes Marcel Riffel – Ziel bisher unbekannt.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Ehemaliger Fußball-Profi Gütschow erzählt von Karriere und Trainer-Jobs

Ehemaliger Fußball-Profi Gütschow erzählt von Karriere und Trainer-Jobs

Ehemaliger Fußball-Profi Gütschow erzählt von Karriere und Trainer-Jobs
Gies hält RSV-Sieg fest

Gies hält RSV-Sieg fest

Gies hält RSV-Sieg fest
Platz fünf im Highlight des Polo meets Showjumping

Platz fünf im Highlight des Polo meets Showjumping

Platz fünf im Highlight des Polo meets Showjumping
Pakulat geht voran und erzielt ein Double-Double

Pakulat geht voran und erzielt ein Double-Double

Pakulat geht voran und erzielt ein Double-Double

Kommentare