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Rotenburger SV: Sechs Absteiger – mehr werden es nicht in der Oberliga

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Von: Matthias Freese

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Zweikampf zwischen Luca Althausen (r.) und dem ballführenden Sören Vespermann.
Am Gründonnerstag war der RSV noch gegen Tündern (hier mit Sören Vespermann) ausgerutscht. Luca Althausen (r.) soll dabei helfen, dass das nicht erneut passiert. © Freese

Der Rotenburger SV liegt vier Spiele vor Saisonende weiter gut im Rennen um den Klassenerhalt in der Oberliga. Nun geht es nach Tündern ‒ gegen das Team, das den Wümmestädtern in der Abstiegsrunde die bisher einzige Niederlage beigebracht hat.

Rotenburg – Noch ist der Rotenburger SV nicht endgültig gerettet, doch bei der Frage, wie viele Teams denn nun die Fußball-Oberliga verlassen müssen, gibt es inzwischen Klarheit: Es bleibt bei sechs Absteigern – so wie es in der Ausschreibung steht. „Das ist richtig“, bestätigt der Spielausschussvorsitzende Jürgen Stebani auf Nachfrage. „Eine schöne Erleichterung, auch wenn ich davon ausgegangen bin“, meint RSV-Coach Tim Ebersbach vor der Abstiegsrundenpartie bei Blau-Weiß Tündern (Samstag, 13 Uhr).

Lange Zeit war nicht sicher, welche Auswirkungen die Abstiege aus der Regionalliga haben könnten, immer wieder war auch von möglichen sieben Absteigern aus der Oberliga die Rede. Aus der Regionalliga müssen fünf Teams runter, aber – Stand jetzt – nur zwei davon kommen in die Oberliga Niedersachsen. Daran wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mehr ändern. Aktuell wären das der Lüneburger SK und der HSC Hannover. Der FC Oberneuland hat keine Lizenz mehr beantragt und steigt in die Bremenliga ab, die Schlusslichter Altona 93 und Heider SV in die Oberliga Hamburg beziehungsweise Schleswig-Holstein. Und selbst, sollte es noch einen dritten Niedersachsen (BSV Rehden) treffen, hätte das keine Auswirkungen. Die Oberliga würde auch dann die maximale Staffelstärke von 20 Teams nicht überschreiten. Zur Erklärung: Den sechs Absteigern in die Landesligen stehen vier Absteiger aus eben diesen gegenüber. Der Oberliga-Meister steigt auf, eventuell auch der Vizemeister über die Aufstiegsrunde mit den anderen Landesverbänden. Heißt: Die Oberliga würde bei zwei Regionalliga-Absteigern nächste Saison mit 18 oder 19 Teams starten.

Oberliga nächste Saison vermutlich mit 18 oder 19 Teams

Wann das sein wird, kann Stebani noch nicht genau sagen, der Rahmenspielplan für den Verband steht noch nicht. Klar ist bisher nur, dass die Regionalliga bereits am 30./31. Juli ihren ersten Spieltag bestreitet. Tim Ebersbach kalkuliert mit dem Saisonstart Mitte August und plant deshalb den Beginn der Vorbereitung für Anfang Juli ein.

Und das möglichst als Oberligist. Für ihn sind es noch „sechs Mannschaften, die sich konkret um diese vier Plätze streiten“, die den Klassenerhalt bedeuten. Und er sagt vor der Partie im Hamelner Stadtteil Tündern: „Wir können dort wenig verlieren und viel gewinnen.“ Heißt: Ein Sieg und der RSV wäre wohl fast durch, eine Niederlage und er hätte immer noch alles in eigener Hand. Im Hinspiel erlitten die Wümmestädter bekanntlich ihre bis dato einzige Niederlage in der Abstiegsrunde – 1:2. Das soll nicht wieder passieren.

Ebersbach denkt über weitere Pause für Drewes nach

Die personellen Voraussetzungen sind gut. Ebersbach überlegt sogar, dem zuletzt geschonten Abwehrroutinier Christoph Drewes eine weitere Pause zu gönnen. „Es gibt ja nicht viele Gründe zu wechseln“, meint er aufgrund der Leistung der Innenverteidiger Sämi van den Berg und Luca Althausen beim 1:1 gegen den MTV Wolfenbüttel. Den drohenden Ausfall von Joel Schallschmidt (Fußprellung) könnte vorne Jan Friesen nach einer starken Trainingswoche kompensieren.

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